Wie man die Zukunft einer Person mit Down-Syndrom vorbereitet: Vormundschaft, Betreuung und rechtlicher Schutz

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titel : Wie man die Zukunft einer Person mit Down-Syndrom vorbereitet: Vormundschaft, Betreuung und rechtlicher Schutz

beschreibung : Umfassender Leitfaden zu den rechtlichen Schutzmaßnahmen für Personen mit Down-Syndrom: Vormundschaft, Betreuung, gerichtlicher Schutz, Verfahren, Auswahl des Vormunds, Zukunftsplanung und Tipps zum langfristigen Schutz Ihres Angehörigen.

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Lesedauer : 24 Minuten

"Was wird passieren, wenn wir nicht mehr da sind?" "Kann mein Sohn seine Angelegenheiten allein regeln?" "Wie kann ich ihn vor finanziellen Missbrauch schützen?" "Vormundschaft oder Betreuung, was ist der Unterschied?" "Wie wähle ich die richtige Person aus, die sich um ihn kümmert?" "Welche Schritte sind zu unternehmen und wann?"

Die rechtliche Zukunft einer Person mit Down-Syndrom vorzubereiten, ist eine kritische Notwendigkeit, die oft aufgeschoben wird. Die rechtliche Absicherung zu antizipieren, das richtige System (Vormundschaft, Betreuung, gerichtlicher Schutz) auszuwählen, den Vormund oder Betreuer zu benennen, die Nachfolge zu organisieren: all dies sind entscheidende Entscheidungen, um die Sicherheit, die Rechte und das Wohlbefinden Ihres Angehörigen auch nach Ihrem Tod zu gewährleisten.

Dieser Leitfaden erklärt alles über die rechtlichen Schutzmaßnahmen, die erforderlichen Schritte und wie Sie die Zukunft Ihres Kindes oder Angehörigen mit Down-Syndrom ruhig vorbereiten können.

Inhaltsverzeichnis

1. Warum rechtlichen Schutz antizipieren?

2. Rechtliche Schutzmaßnahmen

3. Wählen zwischen Vormundschaft und Betreuung

4. Schritte zur Einrichtung eines Schutzes

5. Benennung des Vormunds oder Betreuers

6. Zukunft und Nachfolge vorbereiten

Warum rechtlichen Schutz antizipieren? {#why}

Im Erwachsenenalter: rechtlich autonom werden

Mit 18 Jahren wird jede Person ein Erwachsener = rechtlich fähig (Verträge unterschreiben, Geld verwalten, wählen).

Aber: Wenn die Person mit Down-Syndrom ihre Angelegenheiten nicht selbst verwalten kann (eingeschränktes Urteilsvermögen, Verletzlichkeit) → Bedarf an Schutz.

Risiken ohne Schutz

1. Finanzmissbrauch

Verletzlichkeit: Manipulation, Betrug, unüberlegte Ausgaben.

Beispiele:

  • Unterzeichnung übermäßiger Kredite
  • Spenden an böswillige Personen
  • Impulsives Einkaufen
  • 2. Schädliche Entscheidungen

    Unterzeichnung von Verträgen ohne Verständnis (Mietvertrag, Verkauf, Ehe).

    Schwere mögliche Konsequenzen.

    3. Mangelnde Vertretung

    Wenn die Eltern sterben ohne bestehenden Schutz:

  • Wer verwaltet das Erbe?
  • Wer trifft medizinische, administrative Entscheidungen?
  • Risiko, dass man automatisch unter Schutz gestellt wird (Vormund vom Gericht benannt, nicht unbedingt die gewünschte Person).
  • Vorteile der Antizipation

    1. Rechtliche Sicherheit

    Schutz vor Missbrauch, informierte Entscheidungen.

    2. Wahl des Beschützers

    Eine vertrauenswürdige Person benennen (Bruder, Elternteil) anstelle eines professionellen Vormunds.

    3. Seelenfrieden

    Zu wissen, dass die Zukunft organisiert ist = Beruhigung für alternde Eltern.

    4. Respektierung der Wünsche der Person

    Auch unter Schutz behält die Person Rechte (Wahl, Ehe mit Zustimmung des Richters, Testament).

    Antizipieren = ihre Wünsche respektieren.

◆ ◆ ◆

Rechtliche Schutzmaßnahmen {#measures}

3 Systeme in Frankreich (Bürgerliches Gesetzbuch):

1. Gerichtlicher Schutz

Vorübergehende Maßnahme (maximal 1 Jahr, einmal verlängerbar).

Für wen?

  • Bedarf an vorübergehendem Schutz (Krankenhausaufenthalt, Verletzlichkeitsphase)
  • Warten auf die Einrichtung von Vormundschaft/Begleitung
  • Prinzip:

  • Die Person behält die Ausübung ihrer Rechte
  • Kann jedoch offensichtlich schädliche Handlungen annullieren (nachträglich)
  • Benennung:

  • Sondervertreter (für spezifische Handlungen)
  • Keine ständige Vertretung
  • Selten für das Down-Syndrom verwendet (langfristiger Schutz unzureichend).

    2. Betreuung

    Unterstützungsmaßnahme (keine vollständige Vertretung).

    Für wen?

  • Person, die Unterstützung/Beratung für bestimmte Handlungen benötigt
  • Teilweise Urteilsvermögen
  • Fähigkeit zu verstehen und zu entscheiden (mit Hilfe)
  • Prinzip:

  • Gewöhnliche Handlungen (tägliche Einkäufe, laufende Verwaltung): Allein
  • Wichtige Handlungen (Verkauf von Vermögenswerten, Darlehen, Erbschaft): Mit Unterstützung des Betreuers (Mitunterzeichnung)
  • Schwere Handlungen (Verkauf der Hauptwohnung): Genehmigung des Vormundschaftsrichters
  • Arten der Betreuung:

  • Einfache Betreuung: Unterstützung bei wichtigen Handlungen
  • Verstärkte Betreuung: Der Betreuer erhält Einnahmen, bezahlt Ausgaben, erstellt einen Jahresbericht
  • Vorteil: Erhaltene Autonomie, gewahrte Würde.

    3. Vormundschaft

    Vertretungsmaßnahme (die schützendste).

    Für wen?

  • Person, die nicht in der Lage ist, allein zu handeln
  • Bedarf an kontinuierlicher Vertretung
  • Signifikante Beeinträchtigung der Fähigkeiten
  • Prinzip:

  • Der Vormund vertritt die Person für alle Handlungen (außer in Ausnahmefällen: Wahl, Testament, Ehe mit Zustimmung des Richters)
  • Die Person unter Vormundschaft kann nicht mehr allein unterschreiben
  • Arten der Vormundschaft:

  • Einfache Vormundschaft: Ein Vormund
  • Familienvormundschaft: Mehrere Familienmitglieder (Familienrat)
  • Handlungen des Vormunds:

  • Verwaltung der Bankkonten
  • Bezahlung von Rechnungen, Miete
  • Unterzeichnung von Verträgen (Mietvertrag, Pflege)
  • Verwaltung des Vermögens
  • Kontrolle: Der Vormund muss dem Vormundschaftsrichter jährliche Berichte vorlegen.

    Nachteil: Bedeutender Verlust der Autonomie.

    Wählen zwischen Vormundschaft und Betreuung {#choose}

    Entscheidungskriterien

    Bewertung der Fähigkeiten:

    Fragen zu berücksichtigen:

  • Kann er/sie allein ein einfaches Budget verwalten?
  • Versteht er/sie den Wert des Geldes?
  • Kann er/sie Manipulation vermeiden?
  • Versteht er/sie die Konsequenzen seiner/ihrer Handlungen (Unterzeichnung eines Vertrags)?
  • Kann er/sie seine/ihre Wünsche ausdrücken, informierte Entscheidungen treffen?
  • Wenn JA zur Mehrheit → Betreuung (ausreichende Unterstützung)

    Wenn NEIN zur Mehrheit → Vormundschaft (notwendige Vertretung)

    Prinzip der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit

    Das Gesetz verlangt, dass die Maßnahme so wenig einschränkend wie möglich ist.

    Wenn die Betreuung ausreichend ist, keine Vormundschaft.

    Mögliche Entwicklung: Wechsel von Vormundschaft zu Betreuung bei Fortschritt oder umgekehrt bei Verschlechterung.

    Beispiele

    Betreuung:

    "Mein Sohn verwaltet sein Taschengeld, macht seine Einkäufe, benötigt aber Hilfe bei größeren Anschaffungen und administrativen Papieren. Die Betreuung ermöglicht es uns, ihn zu unterstützen, ohne alle Entscheidungen für ihn zu treffen."

    Vormundschaft:

    "Meine Tochter versteht den Wert des Geldes nicht, sie würde alles verschenken. Sie kann nicht allein verwalten. Die Vormundschaft schützt sie vollständig, ich verwalte alles für sie."

    Fachliche Meinungen

    Psychiater: Medizinisches Gutachten erforderlich (bewertet die Fähigkeiten).

    Psychologe: Mögliche Bewertung.

    Sozialarbeiter, Pädagogen: Kennen die Person im Alltag, können den Richter aufklären.

    ◆ ◆ ◆

    Schritte zur Einrichtung eines Schutzes {#steps}

    Wann einen Schutz einrichten?

    Bereits mit 18 Jahren, wenn ein offensichtlicher Bedarf besteht.

    Oder später (25, 30 Jahre), wenn mit 18 Jahren teilweise Autonomie besteht und dann eine Verschlechterung eintritt.

    Empfohlene Antizipation: Nicht auf eine Krise warten.

    Wer kann einen Schutz beantragen?

  • Die Person selbst (wenn sie sich dessen bewusst ist)
  • Die Eltern
  • Die Geschwister
  • Der Ehepartner
  • Der Staatsanwalt (im Falle von Gefahr)
  • Schritt 1: Detailliertes medizinisches Gutachten

    Obligatorisch.

    Ausgestellt von einem Arzt, der auf der Liste des Staatsanwalts steht (zertifizierter Arzt).

    Inhalt:

  • Beschreibung der Fähigkeiten der Person
  • Beobachtete Behinderungen
  • Folgen für die Fähigkeit, ihre Angelegenheiten zu verwalten
  • Meinung über die Art des benötigten Schutzes (Vormundschaft/Begleitung)
  • Kosten: 160-200€ (nicht erstattungsfähig).

    Schritt 2: Antrag beim Vormundschaftsrichter

    Cerfa-Formular Nr. 15424 (verfügbar auf service-public.fr).

    Unterlagen beizufügen:

  • Medizinisches Gutachten
  • Identitätsdokument der zu schützenden Person
  • Nachweis des Wohnsitzes
  • Beschreibung der Situation (familiär, finanziell)
  • Vorschlag für Vormund/Betreuer (falls Familie)
  • Einreichung:

    Am Amtsgericht des Wohnsitzes der Person.

    Kostenfrei (keine Gerichtskosten).

    Schritt 3: Anhörung durch den Richter

    Der Richter lädt ein:

  • Die zu schützende Person (außer bei medizinischer Unmöglichkeit)
  • Den Antragsteller
  • Den vorgeschlagenen Vormund/Betreuer
  • Gespräch: Der Richter bewertet die Fähigkeiten, hört die Person an, erklärt die Maßnahme.

    Schritt 4: Urteil

    Der Richter entscheidet:

  • Art des Schutzes (Vormundschaft/Begleitung/gerichtlicher Schutz)
  • Dauer (maximal 5 Jahre, verlängerbar)
  • Benennung des Vormunds/Betreuers
  • Benachrichtigung des Urteils an die Parteien.

    Schritt 5: Umsetzung

    Der Vormund/Betreuer nimmt seine Funktionen auf:

  • Inventar der Vermögenswerte
  • Eröffnung eines speziellen Kontos (für die Vormundschaft)
  • Laufende Verwaltung
  • Jährlicher Bericht an den Richter (obligatorisch).

    Benennung des Vormunds oder Betreuers {#designate}

    Wer kann Vormund/Betreuer sein?

    1. Familienmitglied (gesetzliche Priorität)

  • Eltern
  • Bruder oder Schwester
  • Tante/Onkel, Cousin
  • Ehepartner
  • Vorteil: Kenntnis der Person, emotionale Bindung, keine Kosten.

    Nachteil: Hohe Belastung (Zeit, Verantwortung), mögliche familiäre Konflikte.

    2. Professioneller rechtlicher Vertreter

    Ausgebildeter Fachmann, Mitarbeiter einer Organisation (UDAF, ATMP).

    Benannt, wenn keine Familie vorhanden ist, oder bei familiären Konflikten oder familiärer Ablehnung.

    Vorteil: Kompetenz, Neutralität.

    Nachteil: Weniger emotionale Bindung, hohe Arbeitsbelastung (häufig 30-40 Fälle pro Vertreter).

    Kosten: Finanzielle Beteiligung basierend auf den Einnahmen der geschützten Person (Abzug von ihren Ressourcen).

    Den richtigen familiären Vormund wählen

    Kriterien:

    1. Emotionale Nähe

    Verbindung zur Person, Kenntnis ihrer Wünsche.

    2. Verfügbarkeit

    Zeit für die Verwaltung (administrativ, Termine).

    3. Fähigkeiten

    Fähigkeit, das Budget, die Papiere, die Beziehungen zu den Behörden zu verwalten.

    4. Stabilität

    Alter, Gesundheit (ein zu alter Vormund muss ersetzt werden).

    5. Zustimmung der betroffenen Person

    Die Meinung der Person mit Down-Syndrom respektieren (wenn sie in der Lage ist, sie auszudrücken).

    Geteilte Vormundschaft

    Möglich: Mehrere Vormünder (z. B. 2 Geschwister).

    Vorteil: Geteilte Verantwortung, kollektive Entscheidungen.

    Nachteil: Risiko von Meinungsverschiedenheiten.

    Den Vormund vorbereiten

    Schulung: Einige Organisationen bieten Schulungen für familiäre Vormünder an.

    Information: Erklärung der Verpflichtungen, Verantwortlichkeiten.

    Unterstützung: Der Richter kann einen "Ersatzvormund" benennen (eine Person, die den Vormund überwacht).

    ◆ ◆ ◆

    Zukunft und Nachfolge vorbereiten {#succession}

    Testament

    Die Eltern können ein Testament aufsetzen um:

    1. Einen Testamentsvormund zu benennen

    "Ich wünsche, dass [Name] als Vormund von [Vorname] benannt wird."

    Der Richter berücksichtigt diesen Wunsch (nicht verpflichtend, hat aber starken Einfluss).

    2. Die Nachfolge zu organisieren

    Besondere Vermächtnisse für das Kind mit Down-Syndrom (Geld, Immobilien).

    Nießbrauch/Teilbesitz: Techniken zum Schutz des Vermögens.

    Lebensversicherung

    Eine Lebensversicherung abschließen zugunsten des Kindes mit Down-Syndrom.

    Vorteil:

  • Kapital, das außerhalb der Nachfolge übertragen wird (steuerliche Vorteile)
  • Wird nach dem Tod der Eltern vom Vormund verwaltet
  • Begünstigtenklausel: Sorgfältig aufsetzen (mit einem Notar).

    Schenkung

    Zu Lebzeiten schenken (Geld, Immobilien) an das Kind mit Down-Syndrom.

    Steuerliche Vorteile (Freibeträge).

    Achtung: Die Verwaltung gut organisieren (Vormund).

    Eine Elternvereinigung gründen

    Einige Familien gründen eine Vereinigung, um das Vermögen und die Unterkunft für mehrere Erwachsene mit Down-Syndrom gemeinsam zu verwalten.

    Ressourcenteilung, Nachhaltigkeit.

    Mit Geschwistern sprechen

    Wesentlich:

    Familientreffen, um zu besprechen:

  • Wer wird der Vormund sein?
  • Welche Unterkunft nach dem Tod der Eltern?
  • Wie das Erbe aufteilen (gerecht für alle oder mehr für das Kind mit Down-Syndrom?)?
  • Zukünftige Konflikte vermeiden, indem man jetzt Klarheit schafft.

    Die Wünsche dokumentieren

    Ein Dokument aufsetzen (kostenlos, für den zukünftigen Vormund):

    Inhalt:

  • Lebensgewohnheiten der Person
  • Was sie mag, nicht mag
  • Ihre Wünsche (sofern geäußert): Wo leben? Mit wem?
  • Wichtige Kontakte (Ärzte, Freunde, Pädagogen)
  • Medizinische Informationen
  • Übermittlung an den benannten Vormund.

    Erneuerung und Beendigung des Schutzes

    Dauer der Maßnahme

    Maximal 5 Jahre, verlängerbar.

    Vor Ablauf bewertet der Richter neu (neues medizinisches Gutachten).

    Erneuerung, wenn der Bedarf weiterhin besteht.

    Änderung

    Möglichkeit, zu wechseln:

  • Von der Vormundschaft zur Betreuung (bei Fortschritt)
  • Von der Betreuung zur Vormundschaft (bei Verschlechterung)
  • Antrag beim Richter (mit aktuellem medizinischen Gutachten).

    Beendigung der Maßnahme

    Bei signifikanter Verbesserung: Der Richter kann den Schutz aufheben.

    Selten für das Down-Syndrom (dauerhafte Behinderung), aber in bestimmten Fällen möglich.

    ◆ ◆ ◆

    Häufig gestellte Fragen

    "Kann mein Kind unter Vormundschaft heiraten?"

    Ja, aber mit Genehmigung des Vormundschaftsrichters (oder der Eltern, wenn Vormund).

    Der Richter überprüft die freie und informierte Zustimmung.

    "Kann es wählen?"

    Ja. Das Wahlrecht bleibt erhalten (außer in außergewöhnlichen Fällen durch den Richter, sehr selten).

    "Kann es ein Testament machen?"

    Ja (auch unter Vormundschaft), aber mit Genehmigung des Richters oder Unterstützung eines Notars.

    "Wird der Vormund bezahlt?"

    Familienvormund: Nein (außer in außergewöhnlichen Fällen durch den Richter, wenn die Belastung sehr hoch ist).

    Professioneller Vormund: Ja (abgezogen von den Ressourcen der geschützten Person).

    "Was passiert, wenn der Vormund stirbt oder zurücktritt?"

    Der Richter ernennt einen neuen Vormund (familiär oder professioneller Vertreter).

    Vorsorge für einen Ersatzvormund im Voraus (Testamentklausel).

    Fazit: Antizipieren, um zu schützen

    Die rechtliche Zukunft Ihres Angehörigen mit Down-Syndrom vorzubereiten, ist ein wesentlicher Schritt, um seinen Schutz, seine Sicherheit und die Achtung seiner Rechte zu gewährleisten, auch nach Ihrem Weggang. Die richtige Maßnahme (Vormundschaft oder Betreuung) auszuwählen, einen vertrauenswürdigen Vormund zu benennen, die Nachfolge zu organisieren: all dies sind Akte der Liebe und Verantwortung, die seinen zukünftigen Frieden sichern werden.

    Die Schlüssel zur guten Vorbereitung:

    1. Bewertung der Fähigkeiten: Vormundschaft oder Betreuung?

    2. Bereits mit 18 Jahren antizipieren (oder früher, wenn möglich)

    3. Eine vertrauenswürdige Person benennen (familiär oder professionell)

    4. Die Nachfolge organisieren (Testament, Lebensversicherung, Schenkungen)

    5. Mit Geschwistern kommunizieren (zukünftige Konflikte vermeiden)

    6. Die Wünsche der Person mit Down-Syndrom dokumentieren

    Die Zukunft vorzubereiten, bedeutet, bis zum Ende zu lieben. Es bedeutet, Ihrem Angehörigen die Gewissheit zu geben, dass er geschützt, respektiert und unterstützt wird, auch wenn Sie nicht mehr da sind. Warten Sie nicht. Handeln Sie jetzt. Für sie. Für Sie. Für den Frieden aller.

    DYNSEO-Ressourcen für tägliche Unterstützung:

  • Schulung "Ein Kind mit Down-Syndrom begleiten: Schlüssel und Lösungen für den Alltag"
  • Kostenloser Leitfaden: Ein Kind mit Down-Syndrom mit COCO begleiten
  • COCO DENKT und COCO BEWEGT: die kognitiven Fähigkeiten erhalten, um die Autonomie zu bewahren
  • JOE: kognitive Stimulation für Erwachsene
  • Rechtliche Ressourcen:

  • Service-public.fr: Vormundschaft und Betreuung
  • Gericht Ihres Departements
  • UDAF (Abteilung Union der Familienverbände): Beratung, rechtliche Vertreter
  • Notar: Nachfolge, testamentarische Beratung
  • Antizipieren bedeutet schützen. Vorbereiten bedeutet lieben. Ihr Angehöriger verdient diesen Schutz. Geben Sie ihn ihm.

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