Implementierung von digitalen therapeutischen Werkzeugen in Ihrer Einrichtung | DYNSEO

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Therapeutische digitale Werkzeuge in Ihrer Einrichtung implementieren

Methodologischer Leitfaden für eine erfolgreiche Integration von kognitiven Stimulations- und Unterstützungsanwendungen

Therapeutische digitale Werkzeuge – Anwendungen zur kognitiven Stimulation, alternative Kommunikationshilfen, Fortschrittsverfolgungswerkzeuge – stellen eine Gelegenheit dar, die Unterstützung von autistischen Personen in Einrichtungen zu bereichern. Ihr Einsatz erfolgt jedoch nicht improvisiert. Eine erfolgreiche Implementierung erfordert einen strukturierten Ansatz: Bedarfsdiagnose, Auswahl der Werkzeuge, Schulung der Teams und Bewertung der Ergebnisse. Dieser Leitfaden bietet eine umfassende Methodologie für eine erfolgreiche Integration.

Warum therapeutische digitale Werkzeuge integrieren?

Digitale Werkzeuge bieten spezifische Vorteile für die Unterstützung von autistischen Personen. Die digitale Umgebung ist vorhersehbar und kontrollierbar, was den Bedürfnissen dieser Population entspricht. Die Anwendungen ermöglichen eine feine Personalisierung der Aktivitäten und eine objektive Verfolgung der Leistungen. Gamification erhöht die Motivation und das Engagement. Für Fachkräfte bereichern diese Werkzeuge die Palette an Aktivitäten und erleichtern die Datenerfassung.

78%
der Einrichtungen planen, den Einsatz von digitalen Werkzeugen zu erhöhen
+45%
Engagement der Nutzer mit digitalen Werkzeugen
92%
der geschulten Fachkräfte finden die Werkzeuge nützlich

Die Phasen der Implementierung

1 Diagnose und Projektdefinition

Bevor Sie ein Werkzeug auswählen, identifizieren Sie die Bedürfnisse: Welche kognitiven Funktionen möchten Sie trainieren? Welche Nutzerprofile sind betroffen? Welche Ressourcen (Ausrüstung, Zeit, Personal) stehen zur Verfügung? Diese Phase umfasst alle Beteiligten: Leitung, Teams, Familien. Ein präzises Lastenheft leitet die Auswahl.

2 Auswahl der Werkzeuge

Bewerten Sie die Werkzeuge anhand präziser Kriterien: wissenschaftliche Qualität, Übereinstimmung mit den Bedürfnissen, Anpassungsfähigkeit an verschiedene Profile, Benutzerfreundlichkeit, Verfolgungsfunktionen, Geschäftsmodell, angebotene Unterstützung und Schulung, RGPD-Konformität. Testen Sie die Werkzeuge mit einer Pilotgruppe, bevor Sie sie allgemein einführen.

3 Erwerb und Installation

Statten Sie die Einrichtung aus: Tablets oder Computer (Robustheit bevorzugen), Qualität des WLANs, Konfiguration und Sicherung der Geräte. Planen Sie einen Kioskmodus, um den Zugang zu den ausgewählten Anwendungen zu beschränken. Stellen Sie die RGPD-Konformität für persönliche Daten sicher.

4 Schulung der Teams

Die Schulung umfasst zwei Dimensionen: technisch (Navigation, Erstellung von Profilen, Datenabfrage) und pädagogisch/therapeutisch (Integration in das individuelle Projekt, Unterstützung der Nutzer, Interpretation der Ergebnisse). Verschiedene Formate: Gruppensitzungen, Video-Tutorials, Vor-Ort-Begleitung.

5 Schrittweise Einführung

Führen Sie schrittweise ein: Beginnen Sie mit freiwilligen Fachkräften, Nutzern, für die das Werkzeug besonders geeignet ist, und in günstigen Kontexten. Erweitern Sie dann auf andere Einheiten und Nutzer. Planen Sie eine kontinuierliche Begleitung: regelmäßige Supervision, Austausch von Praktiken, Anpassungen.

6 Bewertung der Ergebnisse

Definieren Sie Indikatoren zur Verfolgung: Nutzungsrate, Ergebnisse der Nutzer, Zufriedenheit der Fachkräfte und Familien. Regelmäßige Berichte (vierteljährlich, halbjährlich) ermöglichen Anpassungen der Einführung. Kommunizieren Sie die Ergebnisse an alle Beteiligten.

"Die Implementierung von COCO in unserem IME folgte einer strengen Methodologie. Wir haben zunächst die Kinder identifiziert, die davon profitieren könnten, die Teams geschult und schrittweise eingeführt. Heute ist es ein Werkzeug, das in die individuellen Projekte integriert ist, mit regelmäßiger Verfolgung der Fortschritte. Die Kinder lieben es, und wir haben objektive Daten zu ihrer Entwicklung."

— Abteilungsleiter, IME Bretagne

Erfolgsfaktoren

  • Alle Beteiligten von Anfang an in das Projekt einbeziehen
  • Qualitativ hochwertige, wissenschaftlich validierte Werkzeuge auswählen
  • Die Teams ausreichend schulen (technisch und pädagogisch)
  • Schrittweise einführen, beginnend mit günstigen Kontexten
  • Die Werkzeuge in die individuellen Projekte integrieren
  • Eine kontinuierliche Begleitung und Austauschzeiten einplanen
  • Regelmäßig bewerten und anpassen
  • Über die Ergebnisse kommunizieren

Zusätzliche Ressourcen

Um die Nutzung der digitalen Werkzeuge zu unterstützen, können die Teams und Familien auf die DYNSEO-Leitfäden zurückgreifen: autistische Kinder begleiten und autistische Erwachsene begleiten. Diese Ressourcen bieten umfassende Begleitstrategien, in die die digitalen Werkzeuge integriert sind.

Fazit: Eine Gelegenheit, die methodisch ergriffen werden sollte

Therapeutische digitale Werkzeuge stellen eine echte Gelegenheit dar, die Unterstützung in Einrichtungen zu bereichern. Ihre erfolgreiche Implementierung beruht auf einem strukturierten Ansatz: Diagnose, rigorose Auswahl, Schulung der Teams, schrittweise Einführung und kontinuierliche Bewertung.

Werkzeuge wie das Programm COCO von DYNSEO, das speziell für Personen mit kognitiven Störungen entwickelt wurde, erleichtern diese Integration, indem sie qualitativ hochwertige Inhalte, angepasste Funktionen und Unterstützung bei der Einführung bieten. In digitale Therapie zu investieren, bedeutet, sich die Mittel für eine reichhaltigere und individuellere Unterstützung zu geben.

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