Über den Kurs
Dieser Kurs bietet Ihnen einfache Richtlinien zum Verständnis von Verhaltensänderungen, die mit einer Krankheit (neurologisch, psychiatrisch oder chronisch) verbunden sind, deren Mechanismen und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben. Er hilft Ihnen, zu erkennen, was Krankheit ist und was nicht „schlechte Absicht“ ist, besser auf verwirrende Verhaltensweisen zu reagieren und eine beruhigende Umgebung für die ganze Familie zu finden. Sie finden konkrete Strategien, Beispiele aus dem Alltag und Werkzeuge, die Ihnen helfen, sich weniger allein und mehr unterstützt zu fühlen.
Trainingsziele:
– Die Zusammenhänge zwischen bestimmten Krankheiten (neurodegenerative, psychiatrische, Hirnschäden, chronische Krankheiten…) und Verhaltensstörungen sowie die Mechanismen, die sie erklären, zu verstehen.
– Die wichtigsten Verhaltensänderungen zu identifizieren und zu benennen: Unruhe, Apathie, verbale oder physische Aggression, Enthemmung, Rückzug, beeinträchtigtes Urteilsvermögen, Mangel an Initiative.
– Die Auswirkungen dieser Verhaltensweisen auf das Familienleben zu messen: Spannungen innerhalb der Partnerschaft, Missverständnisse mit den Kindern, emotionale Erschöpfung der Angehörigen, Gefühle von Ungerechtigkeit oder Schuld.
– Zu lernen, wie man im Alltag mit schwierigen Verhaltensweisen umgeht: einen klaren Rahmen setzen, Anforderungen anpassen, seine „Kämpfe“ wählen, Eskalationen vermeiden und risikobehaftete Situationen erkennen.
– Zu wissen, wie man auf Wut oder eine „Krise“ reagiert: sich selbst und andere schützen, beruhigende Haltungen einnehmen, Diskussionen aufschieben, Auslöser identifizieren, um sie besser zu verhindern.
– Konkrete Beispiele und reale Situationen zu nutzen, um sich in realistische Szenarien zu projizieren und neue Reaktionsweisen auf problematische Verhaltensweisen zu testen.
– Die einfühlsame Kommunikation innerhalb der Familie zu stärken: die richtigen Worte wählen, den Ton und das Timing anpassen, die Emotionen aller validieren, die Bindung auch in schwierigen Verhaltenssituationen aufrechterhalten.
– Besser mit Fachleuten (Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Ergotherapeuten, Pflegeteams) zusammenarbeiten: zu wissen, was man ihnen sagen sollte, welche Fragen man stellen kann, wie man Strategien gemeinsam entwickeln kann.
– Burnout bei Pflegekräften vorzubeugen: die eigenen Warnsignale zu erkennen, Hilfe anzunehmen, Entlastungen zu organisieren, sich selbst einen Raum zu schaffen, ohne sich schuldig zu fühlen.
– Entdecken, wie die Anwendungen von DYNSEO, insbesondere Scarlett (Gedächtnistrainer) und CLINT (Gehirntrainer), den Alltag unterstützen können: strukturierende Aktivitäten anbieten, stimulieren ohne zu überlasten und Unterstützung für den Austausch bieten.
Ein 100% praktischer Kurs, um Ihnen zu helfen, jetzt zu handeln: Sie werden mit klaren Richtlinien, konkreten Strategien und digitalen Werkzeugen gehen, die Ihnen helfen, Verhaltensweisen besser zu verstehen, Spannungen abzubauen und die Bindung im Alltag zu bewahren – für die kranke Person und für alle, die ihr nahe stehen.
Kursinhalt
Modul 1 – Die Mechanismen verstehen
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Lektionen 1: Krankheiten, die Verhaltensstörungen hervorrufen können
04:21 -
Titel 2: Überblick über Verhaltensstörungen
04:35 -
Lektionen 3: Auswirkungen auf das Familienleben
03:33