Hypnose
Die Hypnose nimmt seit einiger Zeit zunehmend mehr Platz in der medizinischen Sphäre ein. Stolz auf ihre zahlreichen therapeutischen Tugenden geht sie gegen Leiden vor, die aufgrund ihrer Komplexität lange unerforscht geblieben sind. So erweist sich die Hypnose als sehr effektiv im Kampf gegen Schlaflosigkeit und zur Verbesserung des Schlaferlebnisses.
Programme für Gehirntraining
Es gibt viele Möglichkeiten, sein Gedächtnis und seine kognitiven Funktionen zu trainieren. Die tägliche Praxis von Gehirnübungen reduziert das Risiko neurologischer Störungen, da einige Programme auf alle kognitiven Funktionen einwirken.
Das Gehirntrainingsprogramm JOE wurde speziell für Erwachsene konzipiert, um das Gehirn mit unterhaltsamen und anregenden Gehirnübungen gesund zu halten. Es umfasst mehr als 30 kognitive Spiele und konzentriert sich auf Aufmerksamkeit, Konzentration, Reflexe, Sprachen und viele andere kognitive Funktionen.
Seit einigen Jahren, getragen von ihren glorreichen Erfolgen in der Medizin, wird die Hypnose heute in den meisten Gesundheitsbereichen als echte therapeutische Disziplin angesehen. Sie ist die Quelle zahlreicher Vorteile und ermöglicht in der Praxis die Behandlung bestimmter Störungen wie Schlafstörungen oder Schmerzen.
Hypnose ermöglicht es tatsächlich, neue persönliche Ressourcen zu finden, um sich einer bestimmten Situation zu stellen und neues, besser an Ihr Ziel angepasstes Verhalten anzunehmen.
Ihre Anwendungsbereiche sind daher sehr breit und zeigen bei vielen Patienten wirksame Ergebnisse.
Ein Artikel von Medoucine zeigt, dass es verschiedene Arten von Hypnosen gibt und diese Technik in vielen Situationen eingesetzt werden kann.
Der Ablauf der Hypnosesitzung für Schlafstörungen beginnt mit einem Gespräch mit dem Therapeuten. Das Ziel ist es, die Ursache der Schlafstörung zu identifizieren, denn jede Ursache wird anders behandelt. Nach diesem Schritt führt der Therapeut die eigentliche Sitzung durch. Der erste Schritt besteht darin, die vollständige Entspannung des Körpers (Muskeln und Geist) herbeizuführen.
Dazu muss man seinen Geist leeren, indem man an nichts denkt. Das Wichtigste dabei ist, ein Gefühl des Wohlbefindens mit seiner Umgebung zu schaffen, um dies leicht zu erreichen. Das Ziel der Hypnose besteht darin, das Heilmittel für das Leiden, das einen stört, in sich selbst zu finden. Daher sollte man in Harmonie mit sich selbst sein oder zumindest versuchen, es zu sein.
Nach jeder Sitzung (ca. 40 Minuten) fasst der Therapeut mit dem Patienten den Fortschritt zusammen und schlägt neue Lösungen vor. Laut einer Studie verspüren zwischen 50 und 85 % der Patienten schon nach der ersten Sitzung eine Verbesserung, nach einigen Sitzungen sind die Veränderungen signifikant, auch wenn sie vom Grad des Unwohlseins abhängen.
Die Hypnose gegen Schmerzen
Wie oben erklärt, hat die Hypnose das Ziel, Ihnen die Werkzeuge für Ihre Heilung zu geben. Eine Hypnosesitzung verfolgt daher zwei Ziele: Das erste ist, die Ursache des Leidens zu erkennen, das zweite ist, die Werkzeuge zu finden, die es Ihnen ermöglichen, Ihr Leiden zu heilen.
Schmerzprobleme sind herausragende Beispiele für diese Besonderheit der Hypnose, da Ihnen kein Medikament verabreicht wird. Im Allgemeinen werden diese hypnotischen Behandlungen in drei Schritten durchgeführt, nämlich:
- Die Induktion: Dies ist eine hypnotische Technik, die darin besteht, einen sich bewegenden Gegenstand zu verwenden, um den Patienten in einen latenten Bewusstseinszustand zu versetzen.
- Die Dissoziationsverwirrung: Das Ziel ist es, die Empfindung des Patienten zu begrenzen, sodass er den Tastsinn, das Gehör und das Sehen verliert und bewegungslos und steif wird.
- Die Öffnung: Hier tritt der Therapeut in Kontakt mit dem Körper des Patienten, um ihn zu heilen. Durch wohlgeeignete Metaphern stellt er psychische Zustände des Erleichterung her, um den Patienten zu heilen.
Dies gesagt, sollten diese Sitzungen durchgeführt werden, bevor der Schmerz chronisch wird, denn ein chronischer Schmerz würde dem Patienten nicht erlauben, diese unterschiedlichen Stufen zu durchlaufen. Obwohl die Wirksamkeit der Hypnose gegen Schmerzen klinisch anerkannt ist, gibt es noch viel zu tun, damit dies auch wissenschaftlich der Fall ist.
Die Hypnose zur besseren Stressbewältigung
Das Antizipieren bestimmter Ereignisse oder Situationen kann Stressreaktionen hervorrufen. Das Ziel der Hypnose ist es, die Ursachen des Stress zu bekämpfen, indem das Unbewusste erforscht wird. Sie ermöglicht auch die Reduzierung des Stress, da sie auf die Wahrnehmung stressiger Situationen einwirkt und zu großer Entspannung führt.
Eine BVA-Umfrage mit einer Stichprobe von 1030 Personen zeigte, dass jeder fünfte Franzose behauptet, die meiste Zeit gestresst zu sein.
Dieses Symptom tritt auf, wenn ein Individuum die negativen Konsequenzen einer Situation oder Handlung mental antizipiert.
Stress kann das Leben schnell unerträglich machen: Angst, Schlafstörungen, Rückenprobleme… In einigen Fällen können sie durch Medikamente und Psychotherapie reduziert werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hypnose eine reichhaltige Praxis ist, die es ermöglicht, alltägliche Beschwerden effektiv zu bekämpfen. Das Unbewusste leistet natürlich die Arbeit zur Bekämpfung der Störungen.
Die Hypnose wird Ihnen somit helfen, sich zu entspannen und ruhiger zu schlafen. Gut zu schlafen ist ein sehr wichtiger Faktor, wenn wir gesund bleiben wollen. Man muss auch gut essen, seinen Körper trainieren und sein Gehirn trainieren.
Sie haben es noch nicht ausprobiert? Seien Sie neugierig, probieren Sie es aus!
Und um das Gedächtnis mit einem einfachen und spielerischen Programm zu stärken
Die Hypnose zur Überwindung von Phobien
Die Hypnose ist auch ein mächtiges Werkzeug zur Behandlung von Phobien. Dank eines gezielten Ansatzes ermöglicht sie die Erforschung der tiefen Ursachen irrationaler Ängste und deren Umprogrammierung. Hypnosesitzungen helfen, den Patienten gegenüber seinen Ängsten zu desensibilisieren, indem neue positive Assoziationen geschaffen werden.
So läuft eine Hypnosesitzung für Phobien ab:
- Erste Einschätzung: Der Therapeut bespricht mit dem Patienten die Natur der Phobie.
- Hypnotische Induktion: Der Patient wird in einen Zustand tiefer Entspannung geführt.
- Arbeit an der Phobie: Der Therapeut verwendet Suggestionen, um die Wahrnehmungen und Reaktionen des Patienten gegenüber der Quelle seiner Angst zu ändern.
- Rückkehr in den Wachzustand: Nach der geleisteten Arbeit wird der Patient in einen Zustand voller Bewusstheit zurückgeführt und bespricht seine Empfindungen.
Diese Methode hat sich bei der Behandlung von häufigen Phobien wie Höhenangst, Spinnenangst oder Platzangst als wirksam erwiesen.
Die Hypnose zur Verbesserung des Selbstvertrauens
Selbstvertrauen ist in vielen Aspekten des Lebens essenziell, sei es im beruflichen oder persönlichen Umfeld. Die Hypnose kann helfen, das Selbstwertgefühl zu stärken, indem an einschränkenden Überzeugungen gearbeitet und ein positives Selbstbild gefördert wird.
Die Schritte einer Hypnosesitzung für das Selbstvertrauen umfassen:
- Identifizierung von Blockaden: Der Therapeut hilft dem Patienten dabei, negative Gedanken zu identifizieren, die sein Selbstvertrauen beeinträchtigen.
- Hypnotische Induktion: Der Patient wird in einen Entspannungszustand versetzt, um die Arbeit am Unbewussten zu erleichtern.
- Positives Verstärken: Positive Suggestionen werden gegeben, um negative Überzeugungen durch ermutigende Affirmationen zu ersetzen.
- Visualisierung: Der Patient wird geleitet, sich Situationen vorzustellen, in denen er sich selbstbewusst und fähig fühlt.
Dieser Ansatz ermöglicht es den Patienten, sich in Erfolgssituationen zu projizieren, wodurch ihr Selbstvertrauen gestärkt wird.
Die Hypnose und das Suchtmanagement
Die Hypnose wird auch genutzt, um Menschen zu helfen, Süchte zu überwinden, sei es Tabak, Alkohol oder andere Substanzen. Sie wirkt durch die Veränderung von Verhaltensweisen und die Verringerung des Verlangens.
Der Prozess einer Hypnosesitzung für Süchte verläuft in der Regel wie folgt:
- Suchtanalyse: Verstehen der Auslöser und Motivationen hinter dem süchtigen Verhalten.
- Hypnotische Induktion: Den Patienten in einen Zustand tiefer Entspannung versetzen, um den Zugang zum Unbewussten zu erleichtern.
- Umprogrammierung der Gewohnheiten: Verwendung von Suggestionen, um die Wahrnehmungen und Wünsche im Zusammenhang mit der Sucht zu verändern.
- Stärkung der Motivation: Dem Patienten helfen, sich ein Leben ohne Sucht vorzustellen und seine Entschlossenheit zur Veränderung zu stärken.
Diese Methode hat vielversprechende Ergebnisse gezeigt, indem sie den Individuen ermöglicht, wieder Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.
Die Hypnose für das emotionale Wohlbefinden
Schließlich kann die Hypnose eine bedeutende Rolle bei der Emotionsbewältigung und dem allgemeinen Wohlbefinden spielen. Sie hilft bei der Behandlung von Störungen wie Angst, Depression und chronischem Stress, indem sie das emotionale Gleichgewicht wiederherstellt.
Die Vorteile der Hypnose für das emotionale Wohlbefinden umfassen:
- Befreiung unterdrückter Emotionen: Die Hypnose ermöglicht es, auf vergrabene Emotionen zuzugreifen und sie freizusetzen.
- Reduzierung der Angst: Durch die Induktion eines Entspannungszustands trägt die Hypnose dazu bei, den Angstpegel zu senken.
- Stimmungsverbesserung: Positive Suggestionen können die Stimmung verbessern und konstruktive Gedanken fördern.
- Emotionales Gleichgewicht: Hilft, einen Zustand des emotionalen Gleichgewichts wiederherzustellen und die Höhen und Tiefen des Lebens besser zu meistern.
Indem die Hypnose in einen Therapieplan integriert wird, berichten viele Patienten von einer signifikanten Verbesserung ihrer Lebensqualität.