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Animation et stimulation cognitive en EHPAD : guide complet des outils numériques sur tablette | DYNSEO

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Animation und kognitive Stimulation im Pflegeheim: vollständiger Leitfaden zu digitalen Werkzeugen auf Tablet

Kognitive Stimulation im Pflegeheim ist keine Option mehr. Es ist eine therapeutische Notwendigkeit, ein Qualitätskriterium, das von den ARS bewertet wird, und eine starke Erwartung der Familien. Dennoch stehen die Teams vor einer komplexen Realität: wenig Zeit, sehr heterogene Profile und oft abgenutztes, wenig motivierendes Animationsmaterial für Bewohner, die es bereits hundertmal gesehen haben.

Das digitale Tablet verändert diese Gleichung. Es bietet eine nahezu unendliche Vielfalt an Übungen, passt sich automatisch dem Niveau jedes Bewohners an, funktioniert ohne Internet und liefert nutzbare Verfolgungsdaten für personalisierte Projekte und interne Bewertungen. Aber man muss auch wissen, wie man es in den Betrieb der Einrichtung integriert.

Dieser Leitfaden begleitet Sie, um die digitale kognitive Stimulation in Ihrem Pflegeheim zu implementieren, von der Organisation der Workshops bis zur Schulung des Personals.

1. Die Herausforderungen der kognitiven Stimulation im Pflegeheim

Im Pflegeheim beantwortet die kognitive Stimulation mehrere gleichzeitige Herausforderungen. Die erste ist therapeutisch: den kognitiven Rückgang der Bewohner mit neurodegenerativen Erkrankungen zu verlangsamen, die verbleibenden Fähigkeiten zu erhalten und die Verschlechterung der Abhängigkeit zu verhindern. Studien zeigen, dass eine regelmäßige, auch bescheidene Stimulation messbare Effekte auf das Gedächtnis, die Orientierung und die exekutiven Funktionen älterer Menschen mit leichter bis moderater Demenz hat.

Die zweite Herausforderung ist menschlich. Apathie, Rückzug und Sinnverlust betreffen die Mehrheit der Bewohner im Pflegeheim. Kognitive Stimulation, wenn sie als Moment des Vergnügens und nicht als Test erlebt wird, trägt zur Aufrechterhaltung sozialer Kontakte, des Selbstwertgefühls und des Gefühls der Nützlichkeit bei. Ein Bewohner, der eine Übung erfolgreich abschließt, der eine Erinnerung teilt, der während eines Gruppenseminars lacht, erlebt einen Moment des Lebens, der über die rein kognitive Dimension hinausgeht.

Die dritte Herausforderung ist regulatorisch und qualitativ. Die Empfehlungen der HAS betonen die Personalisierung des Pflegeprojekts und die Umsetzung nicht-medikamentöser therapeutischer Aktivitäten. Die Bewertungen der ARS prüfen die Vielfalt und Regelmäßigkeit der angebotenen Animationen. Ein digitales Werkzeug mit Verfolgungsdaten stärkt die Glaubwürdigkeit der Einrichtung und erleichtert die Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen.

Schließlich ist die Herausforderung organisatorisch. Die Animationsteams sind oft klein, die Fluktuation des Pflegepersonals ist hoch, und die verfügbare Zeit pro Bewohner ist begrenzt. Das klassische Animationsmaterial (Brettspiele, handwerkliche Workshops, Papierquiz) erfordert eine umfangreiche Vorbereitung und professionelle Animation. Das Tablet vereinfacht diese Logistik, indem es ein schlüsselfertiges Werkzeug anbietet, das von jedem geschulten Personal verwendet werden kann.

💡 Wussten Sie das? Laut den Daten der Médéric Alzheimer Stiftung profitieren weniger als 30 % der Bewohner in Pflegeheimen von einer regelmäßigen und individuellen kognitiven Stimulation. Die Hauptgründe sind der Zeitmangel des Personals, das Fehlen geeigneter Werkzeuge auf dem Niveau der Bewohner und die Schwierigkeit, die Motivation über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Das Tablet adressiert diese drei Hindernisse gleichzeitig.

2. Die 5 Vorteile des Tablets im Vergleich zu klassischem Material

  1. Automatische Anpassung an das Niveau des Bewohners. Ein Bewohner mit leichter Alzheimer-Krankheit und ein Bewohner mit einer Depression benötigen nicht das gleiche Schwierigkeitsniveau. Das Tablet passt die Komplexität der Übungen automatisch an die Leistungen an, ohne dass der Betreuer spezifisches Material vorbereiten muss. Jeder Bewohner arbeitet auf seinem Niveau, ohne Misserfolg.
  2. Funktioniert ohne Internet. Dies ist ein entscheidender Vorteil in Pflegeheimen, wo die WiFi-Verbindung oft instabil oder in den Zimmern nicht vorhanden ist. Die DYNSEO-Anwendungen funktionieren vollständig offline. Der Betreuer kann einen Workshop im Zimmer eines mobilitätseingeschränkten Bewohners, im Garten oder im Gemeinschaftsraum anbieten, ohne technische Einschränkungen.
  3. Nahezu unendliche Vielfalt an Übungen. Papiermaterial wird irgendwann langweilig. Die Bewohner kennen die Spiele auswendig, die Antworten sind gespeichert, die Stimulation nimmt ab. Das Tablet bietet über 30 verschiedene Übungen pro Anwendung, mit Varianten und mehreren Niveaus. Der Neuheitseffekt bleibt über Monate, ja sogar Jahre erhalten.
  4. Verfolgbare Daten für das persönliche Projekt. Jede Sitzung wird aufgezeichnet: durchgeführte Übungen, Punktzahlen, Reaktionszeiten, Fortschritte. Diese Daten fließen in das persönliche Projekt des Bewohners ein und dokumentieren die nicht-medikamentöse therapeutische Maßnahme. Im Falle einer ARS-Bewertung hat die Einrichtung greifbare Beweise für die geleistete Stimulation.
  5. Von allen geschulten Mitarbeitern nutzbar. Der Betreuer, die Pflegekraft, die Psychologin, die Ergotherapeutin oder sogar ein Freiwilliger können das Tablet nach einer kurzen Schulung nutzen. Diese Transversalität multipliziert die Gelegenheiten zur Stimulation und reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Fachmann für die Animation.

3. Welche Aktivitäten auf dem Tablet anbieten?

Die digitalen Aktivitäten in Pflegeheimen müssen ein grundlegendes Prinzip respektieren: Freude vor Leistung. Der Bewohner darf sich niemals getestet fühlen. Die Übung sollte als Spiel, als angenehme Zeit, als gewählte und nicht erlittene Aktivität erlebt werden.

Stimulation des Gedächtnisses

Die Gedächtnisspiele mit Bildern, zugeordneten Paaren, verzögerter Erkennung und Sequenzabruf sind die gefragtesten Aktivitäten. Die Anwendung EDITH bietet diese Übungen mit vertrauten Bildern (Alltagsgegenstände, Lebensmittel, Tiere) und einem systematischen positiven Feedback, ohne sichtbare Punktzahl oder stressenden Timer. Das Ziel ist es, das Gedächtnis in einem wohlwollenden Rahmen zu aktivieren.

Orientierung und Orientierungssinn

Die Übungen zur zeitlichen Orientierung (Datum, Jahreszeit, Tageszeit) und zur räumlichen Orientierung (Anordnung im Raum, Lesen einfacher Pläne) helfen den Bewohnern, ihre Orientierungspunkte aufrechtzuerhalten. Diese Aktivitäten sind besonders relevant für Bewohner mit zeitlich-räumlicher Desorientierung aufgrund der Alzheimer-Krankheit.

Sprache und Erinnerung

Die Spiele zur Benennung, zur semantischen Kategorisierung, zu den Eindringlingen und zur verbalen Flüssigkeit stimulieren den Zugriff auf den Wortschatz, der bei Demenzen oft geschwächt ist. Die visuellen Übungen (benennen, was man sieht, den Eindringling in einer Bildreihe finden) umgehen die Leseprobleme, die einige Bewohner haben können.

Exekutive Funktionen und Logik

Die Spiele zur Sequenzierung, Sortierung, einfachen Logik und Problemlösung fordern die verbleibenden exekutiven Funktionen. Diese Übungen sind wichtig, da die exekutiven Funktionen die Autonomie bei den alltäglichen Handlungen bestimmen: sich ankleiden planen, eine Mahlzeit organisieren, eine Anweisung in mehreren Schritten befolgen.

Reminiszenz und Erinnerungen

Die Anwendung E-Souvenirs ist speziell für die Reminiszenztherapie konzipiert. Sie bietet historische Fotos, Fragen zu vergangenen Erlebnissen und Materialien, um persönliche Erinnerungen zu wecken. Diese Aktivität zielt nicht auf kognitive Leistung ab, sondern auf die Aufrechterhaltung der persönlichen Identität und den Spaß am Teilen.

Feinmotorik und Koordination

Die Kugel, die auf einer Wippe rollt, ermöglicht es, die bimanuale Koordination und die Feinmotorik der Bewohner zu trainieren. Für Bewohner mit Parkinson oder Verlust der Geschicklichkeit erhält diese Übung die motorischen Fähigkeiten der Hände und Handgelenke in einem spielerischen Format.

🎯 Die Hauptaktivitäten im Pflegeheim

  • Visuelles und assoziatives Gedächtnis (EDITH)
  • Zeitliche und räumliche Orientierung (EDITH)
  • Benennung und lexikalische Evokation (EDITH)
  • Logik, Sequenzierung und Kategorisierung (EDITH)
  • Reminiszenz und Erinnerung an Erinnerungen (E-SOUVENIRS)
  • Koordination und Feinmotorik (DER ROLLENDE BALL)
  • Kreativ-Workshop (Quiz, Allgemeinwissen)

4. Übungen an die Pathologien der Bewohner anpassen

Die Bevölkerung eines Pflegeheims ist heterogen: autonome Bewohner leben neben Bewohnern in GIR 1 oder 2, mit sehr unterschiedlichen Pathologien. Das digitale Werkzeug muss sich an jedes Profil anpassen.

PathologieNotwendige AnpassungenEmpfohlene ÜbungenAnwendung
Alzheimer im frühen StadiumKein Timer, große Tasten, positives Feedback, indizierte ErinnerungAssoziatives Gedächtnis, Orientierung, BenennungEDITH
Alzheimer im mittleren StadiumSehr einfache Übungen, ständige Begleitung, Wertschätzung jeder AntwortBildwiedererkennung, Reminiszenz, MusikEDITH + E-SOUVENIRS
ParkinsonVerlängerte Reaktionszeit, breite Tasten, sanfte KoordinationsübungenFeinmotorik, beidhändige Koordination, LogikEDITH + ROLLENDER BALL
Depression / ApathieBelohnende Übungen, sehr positives Feedback, soziale AktivitätenReminiszenz, Gruppenquiz, AllgemeinwissenE-SOUVENIRS + EDITH
Vaskuläre DemenzExekutive Funktionen oft stärker beeinträchtigt, Übungen zur Planung anpassenAufmerksamkeit, einfache Sequenzierung, OrientierungEDITH

Das grundlegende Prinzip ist die Vermeidung von Misserfolg. In einem Pflegeheim führt eine zu schwierige Übung zu Frustration, Angst und einer späteren Weigerung, teilzunehmen. Es ist besser, eine zu einfache Übung anzubieten (die der Bewohner erfolgreich bewältigt und die ihn wertschätzt), als eine zu schwierige Übung (die ihn mit seinen Verlusten konfrontiert). Der Schwierigkeitsgrad kann schrittweise erhöht werden, basierend auf den Erfolgsstatistiken.

5. Wie man die Workshops organisiert: individuell und kollektiv

Die kognitive Stimulation in Pflegeheimen kann zwei komplementäre Formen annehmen: den individuellen Workshop und den kollektiven Workshop. Beide haben unterschiedliche Vorteile und sollten koexistieren.

Der individuelle Workshop: Personalisierung und Nachverfolgung

Der individuelle Workshop ist das therapeutischste Format. Er ermöglicht es, die spezifischen Funktionen des Bewohners zu fokussieren, basierend auf seiner Bewertung und seinem individuellen Projekt. Er dauert 10 bis 15 Minuten, kann im Zimmer des Bewohners durchgeführt werden und wird von einem geschulten Mitarbeiter (Pflegekraft, Betreuer, Psychologe) geleitet. Das Tablet wird auf den anpassbaren Tisch gelegt, der Bewohner bedient den Touchscreen, und der Begleiter ermutigt und leitet bei Bedarf.

Der individuelle Workshop ist besonders geeignet für Bewohner mit eingeschränkter Mobilität (die nicht zum Animationsraum kommen können), Bewohner mit Verhaltensstörungen (die die kollektiven Workshops stören) und Bewohner mit fortgeschrittener Demenz (die eine individualisierte Begleitung benötigen).

Der kollektive Workshop: Soziale Bindung und Gruppendynamik

Der kollektive Workshop vereint 4 bis 8 Bewohner um eine gemeinsame Aktivität auf dem Tablet, die wenn möglich auf einem großen Bildschirm oder einem Projektor projiziert wird. Der Animateur leitet die Aktivität, fordert die Teilnahmen an und verwandelt die digitale Übung in einen Austausch- und Geselligkeitsmoment. Das Allgemeinwissen-Quiz, die Übungen zur kollektiven Reminiszenz und die Ratespiele funktionieren besonders gut in der Gruppe.

Der kollektive Workshop fördert die soziale Bindung zwischen den Bewohnern, stimuliert verbale Interaktionen und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Gruppe. Er ist auch ein Schaufenster der Einrichtung: Die Familien, die an einem dynamischen und wohlwollenden kollektiven Workshop teilnehmen, stärken ihr Vertrauen in die Qualität der Betreuung.

📋 Die typische Woche organisieren

  • Montag-Freitag Vormittag: individuelle Workshops im Zimmer (10 Minuten pro Bewohner, geschulte Pflegekraft)
  • Dienstag und Donnerstag Nachmittag: Gruppenworkshop im Animationsraum (30-45 Minuten, Animateurin)
  • Mittwoch Nachmittag: Erinnerungs-Workshop E-Erinnerungen (einzeln oder in kleiner Gruppe)
  • Freitag Nachmittag: Workshop Feinmotorik Rollende Kugel (einzeln oder im Paar)
  • Wochenende: Möglichkeit von Workshops mit den besuchenden Familien

"Was sich bei uns geändert hat, ist, dass die Pflegekräfte spontan 10 Minuten Tablet am Morgen nach der Körperpflege anbieten. Zuvor war diese Zeit leer. Jetzt ist es ein Moment der Beziehung, den der Bewohner und die Pflegekraft teilen. Das Werkzeug hat eine Verbindung geschaffen."

— Nathalie V., Direktorin eines Pflegeheims, Bretagne

6. Die 5 Fehler, die bei digitaler Stimulation in Pflegeheimen zu vermeiden sind

❌ Fehler 1: Das Tablet ohne Begleitung frei zugänglich lassen

Das Tablet im Gemeinschaftsraum abstellen und hoffen, dass die Bewohner es alleine nutzen. Die meisten Bewohner trauen sich nicht, den Bildschirm zu berühren, verstehen die Anweisungen nicht oder geben nach einem Misserfolg auf.

✅ Der richtige Ansatz

Jede Sitzung muss von einem geschulten Mitarbeiter begleitet werden. Der Begleiter startet die Übung, ermutigt den Bewohner, formuliert die Anweisungen bei Bedarf um und wertschätzt jede Antwort. Das Tablet ist ein Interaktionsmittel, kein Ersatz für menschliche Verbindung.

❌ Fehler 2: Allen Bewohnern die gleichen Übungen anbieten

Ein einziges Profil mit demselben Schwierigkeitsgrad für alle Bewohner verwenden. Ein selbstständiger Bewohner mit GIR 5 und ein Bewohner mit moderatem Alzheimer im GIR 2 können nicht an denselben Übungen arbeiten.

✅ Der richtige Ansatz

Erstellen Sie ein individuelles Profil für jeden Bewohner auf dem Tablet. Wählen Sie die Übungen und den Schwierigkeitsgrad basierend auf dem individuellen Projekt aus. Konsultieren Sie die individuellen Statistiken, um das Programm anzupassen. Individualisierung ist der Schlüssel zur therapeutischen Effektivität.

❌ Fehler 3: Das Pflegepersonal nicht schulen

Die Nutzung des Tablets auf die Animateurin und die Psychologin beschränken. Das Werkzeug wird nur 2 bis 3 Mal pro Woche während der geplanten Animationszeiten verwendet.

✅ Der richtige Ansatz

Schulen Sie das gesamte Personal, das mit den Bewohnern in Kontakt steht: Pflegekräfte, ASH, Animationsmitarbeiter, Psychologe, Ergotherapeut. Jeder Fachmann kann 10 Minuten Tablet in seiner Anwesenheit beim Bewohner anbieten. Diese Vermehrung der Stimulation ist der Faktor, der echte Ergebnisse liefert.

❌ Fehler 4: Die Verbesserung der Punktzahlen als Ziel setzen

Den Erfolg des Programms an der Verbesserung der kognitiven Punktzahlen der Bewohner messen. In Pflegeheimen haben die meisten Bewohner neurodegenerative Erkrankungen, bei denen Verbesserung die Ausnahme ist.

✅ Der richtige Ansatz

Den Erfolg anhand von drei relevanten Indikatoren messen: die Stabilisierung der Fähigkeiten (keine Verschlechterung), das Wohlbefinden des Bewohners während der Workshops (Lächeln, Engagement, Teilnahmebereitschaft) und die Regelmäßigkeit der Stimulation (Anzahl der Sitzungen pro Woche). Der Erhalt ist ein Erfolg in der Geriatrie.

❌ Fehler 5 : Kaufen Sie das Tablet und denken Sie nicht mehr daran

In das Werkzeug investieren, wenn der erste Schwung da ist, und dann sehen, wie es nach ein paar Wochen wegen mangelnder Steuerung in Vergessenheit gerät. Das Tablet landet in einer Schublade, das Personal wechselt, und niemand weiß mehr, wie man es benutzt.

✅ Der richtige Ansatz

Benennen Sie einen Ansprechpartner für „digitale Stimulation“ in der Einrichtung (oft die Psychologin oder die Betreuerin). Dieser Ansprechpartner schult die Neuankömmlinge, überprüft monatlich die Statistiken und passt die Programme der Bewohner an. Integrieren Sie das Tablet in den wöchentlichen Plan als eine vollwertige Aktivität, nicht als optionale Zusatzleistung.

7. Fallstudien : 3 Situationen, 3 konkrete Ergebnisse

👵
Alzheimer im frühen Stadium
Madeleine, 83 Jahre — Seit 2 Jahren diagnostizierte Alzheimer-Krankheit

Kontext : Madeleine kam vor 6 Monaten in ein Pflegeheim. Sie ist teilweise zeitlich orientiert (verwechselt die Tage), hat eine moderate Wortfindungsstörung, behält aber ein gutes Verständnis und den Wunsch, an den Aktivitäten teilzunehmen. Sie ist in GIR 4 und bewegt sich mit einem Rollator. Vor dem Tablet nahm sie an Gruppensitzungen teil, langweilte sich jedoch schnell, da die Papierübungen zu einfach für ihr Niveau waren.

Digitales Protokoll : Die Psychologin erstellt ein individuelles Profil auf EDITH mit Übungen auf mittlerem Niveau: assoziatives Gedächtnis (Bildpaare), zeitliche Orientierung (das Datum finden), Benennung (Bilder benennen) und Kategorisierung (das Fremde finden). Madeleine profitiert von 2 individuellen Workshops pro Woche (15 Minuten, mit der Psychologin) und nimmt am Gruppensitzung am Donnerstag (Allgemeinwissen-Quiz, das auf eine große Leinwand projiziert wird) teil. Am Wochenende führt ihre Tochter eine E-Erinnerungen-Session während ihres Besuchs durch.

Ergebnis nach 16 Wochen : Madeleine ist zur „Tabletten-Champion“ der Einheit geworden. Sie fragt spontan, ob sie spielen kann, und die Pflegekräfte bieten ihr 10 Minuten am Morgen an, wenn der Plan es zulässt. Ihre Werte sind im Gedächtnis und in der Benennung stabil — ein positives Ergebnis im Kontext der Alzheimer-Krankheit. Die zeitliche Orientierung bleibt fragil, hat sich aber nicht verschlechtert. Ihre Tochter berichtet, dass die E-Erinnerungen-Sitzungen ihre Beziehung gestärkt haben: „Wir sprechen über ihre Kindheitserinnerungen, das bringt uns näher.“

📊 Gemessene Ergebnisse : Stabilisierung der Gedächtniswerte über 16 Wochen, Beibehaltung der Benennungswerte, Verbesserung um 10 % in der Kategorisierung. Anzahl der wöchentlichen Sitzungen: im Durchschnitt 3,5 (Ziel überschritten). Die Wohlfühlskala zeigt eine subjektive Verbesserung der Stimmung.

👨‍👩‍👧‍👦
Gruppenworkshop
Lebensbereich mit 12 Bewohnern — Wöchentlicher Workshop „Quiz EDITH“

Kontext: Das Pflegeheim Les Glycines versucht, seine Nachmittagsaktivitäten zu beleben. Die Betreuerin stellt fest, dass die klassischen Workshops (Lotto, Kartenspiele) die Bewohner langweilen und die Teilnahme abnimmt. Die Bewohner des Lebensbereichs haben unterschiedliche Profile: 4 leicht bis moderat an Alzheimer erkrankt, 2 Parkinson, 3 Depression/Isolation, 3 normale Alterung.

Digitales Protokoll: Die Betreuerin führt jeden Donnerstag um 15 Uhr ein wöchentliches „Quiz EDITH“ ein. Das Tablet ist mit einem Videoprojektor verbunden. Die Betreuerin wählt Übungen zur Allgemeinbildung, Bilderkennung und Rätseln aus. Sie passt die Fragen in Echtzeit an: Für die stärker betroffenen Bewohner stellt sie einfache Auswahlfragen („Ist das eine Katze oder ein Hund?“), für die autonomeren Bewohner kompliziert sie die Fragen („Welches Instrument ist das?“). Die Atmosphäre ist die eines wohlwollenden Fernsehspiels, nicht eines Tests.

Ergebnis nach 12 Wochen: Die Teilnahme ist von 5 auf 9 Bewohner von 12 gestiegen. Zwei Bewohner, die normalerweise zurückhaltend sind (Depression), bitten jetzt, teilnehmen zu dürfen. Die Betreuerin beobachtet Interaktionen zwischen Bewohnern, die es vorher nicht gab: Sie ermutigen sich gegenseitig, lachen zusammen, kommentieren die Antworten. Die Familien, die am Donnerstag Nachmittag zu Besuch sind, nehmen manchmal am Workshop teil und integrieren sich spontan. Die Leitung integriert das „Quiz EDITH“ in die Kommunikation mit den Familien als ein Highlight der Einrichtung.

📊 Gemessene Ergebnisse: Teilnahmequote von 42 % auf 75 % gestiegen, 2 Bewohner aus der Isolation geholt, sehr positives Feedback von den Familien (100 % Zufriedenheit in der vierteljährlichen Umfrage). Die ARS bewertet die Initiative positiv bei der jährlichen Evaluation.

👴
Parkinson — Feinmotorik
Henri, 78 Jahre — Parkinson Stadium 3 mit Verlust der Geschicklichkeit

Kontext : Henri ist seit 1 Jahr im Pflegeheim. Seine Parkinson-Krankheit schreitet voran: Die Steifheit der Hände macht die täglichen Bewegungen immer schwieriger (Knöpfen, Benutzung von Besteck, Schreiben). Er wird einmal pro Woche in der Ergotherapie betreut, aber zwischen den Sitzungen macht er keine Übungen zur Feinmotorik. Henri ist ein ehemaliger Ingenieur, sehr intellektuell motiviert, aber frustriert über den Verlust der Geschicklichkeit seiner Hände.

Digitalprotokoll : Der Ergotherapeut implementiert EDITH (angepasste kognitive Übungen, als Antwort auf Henris Wunsch, „seinen Kopf zu trainieren“) und die Rollkugel (im Sitzen, für die bimanuelle Koordination und die tonische Kontrolle). Henri profitiert von 3 Sitzungen pro Woche: 1 Sitzung Rollkugel mit dem Ergotherapeuten (10 Min.), 1 Sitzung EDITH mit der Psychologin (15 Min.) und 1 Sitzung Rollkugel mit der ausgebildeten Pflegekraft (10 Min.). Der Ergotherapeut kalibriert die Strecken der Rollkugel mit breiten Trajektorien und reduzierter Geschwindigkeit.

Ergebnis nach 14 Wochen : Henri erwartet seine Sitzungen mit Ungeduld. Sein Profil als ehemaliger Ingenieur kommt zum Vorschein: Er analysiert seine Ergebnisse, kommentiert seine Fortschritte und setzt sich Ziele. Die Rollkugel erhält die Flexibilität seiner Handgelenke und die tonische Dosierung seiner Hände. Der Ergotherapeut stellt fest, dass der Rückgang der Feinmotorik langsamer ist als erwartet. EDITH nährt seine intellektuelle Stimulation und verhindert Apathie. Henri ist wieder ein engagierter Bewohner im Leben der Einrichtung geworden.

📊 Gemessene Ergebnisse : Verbesserung des bimanuellen Koordinationsscores (Rollkugel) um 15 % trotz des Fortschreitens der Krankheit, Stabilisierung der kognitiven Scores auf EDITH, Erhaltung der Knopf-Fähigkeiten (keine Verschlechterung über 14 Wochen). Das Pflegepersonal stellt eine deutliche Verbesserung der Stimmung und des sozialen Engagements fest.

"Henri sagte zu mir: 'Diese Kugel ist mein Physiotherapeut für die Hände.' Er hat recht. Genau das ist es. Und die Tatsache, dass er es als Spiel und nicht als Übung empfindet, verändert alles."

— Claire B., Ergotherapeutin, Pflegeheim Les Glycines

8. Fokus: E-Souvenirs, die Therapie durch digitale Reminiszenz

Die Reminiszenztherapie ist eine der am besten validierten nicht-medikamentösen Interventionen zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit. Sie besteht darin, alte Erinnerungen mithilfe von visuellen, auditiven oder taktilen Reizen zu wecken. Das Ziel ist nicht, das Gedächtnis zu „testen“, sondern autobiografische Erinnerungen zu mobilisieren, die oft besser erhalten sind als das Gedächtnis für aktuelle Ereignisse bei der Alzheimer-Krankheit.

Das Prinzip von E-Souvenirs

Die Anwendung E-Souvenirs bietet themenbezogene historische Fotos (Schule, Berufe von früher, Familienfeiern, Alltagsgegenstände der 50er-70er Jahre) begleitet von offenen Fragen: „Woran erinnert Sie dieses Bild?“, „Hatten Sie diesen Gegenstand zu Hause?“. Die Anwendung kann auch persönliche Fotos des Bewohners und seiner Familie aufnehmen und die Sitzung in ein interaktives Familienalbum verwandeln.

Die beobachteten Vorteile

Die Reminiszenz hat Auswirkungen auf mehrere Dimensionen. Auf der kognitiven Ebene mobilisiert sie das semantische und autobiografische Gedächtnis, stimuliert die Sprache (Erinnerung, Erzählung) und aktiviert die Netzwerke alter Erinnerungen. Auf der emotionalen Ebene stärkt sie die persönliche Identität des Bewohners („Ich bin jemand mit einer Geschichte“), reduziert Angst und verbessert die Stimmung. Auf der sozialen Ebene schafft sie einen Moment des Teilens zwischen dem Bewohner und dem Begleiter, reich an Emotionen und Worten.

Wie man es im Pflegeheim nutzt

Die Reminiszenz kann individuell (im Zimmer, mit einem Pflegekraft oder einem Familienmitglied) oder in kleinen Gruppen (3-4 Bewohner, die derselben Generation angehören) praktiziert werden. Das ideale Format ist eine Sitzung von 15 bis 20 Minuten, die sanft und ohne Leistungsdruck durchgeführt wird. Der Begleiter stellt die Fragen, hört die Antworten, greift die angesprochenen Erinnerungen auf. Der Bewohner ist in der Rolle des Wissenden, des Erzählenden, des Übertragenden — eine kraftvolle Umkehrung im Vergleich zur gewohnten Abhängigkeit.

💡 Conseil pratique. Impliquez les familles dans la création de l'album personnel du résident sur E-Souvenirs. Les photos de mariage, des enfants petits, de la maison d'enfance, des vacances d'été deviennent des supports d'échange entre le résident et sa famille lors des visites. Plusieurs EHPAD rapportent que ces sessions E-Souvenirs en famille sont devenues le moment fort de la visite.

9. Former le personnel : la clé de la réussite

Le facteur numéro un de réussite du déploiement numérique en EHPAD n'est pas la qualité de l'outil. C'est la formation et l'implication du personnel. Un outil excellent mal utilisé ne produit aucun résultat. Un outil correct bien utilisé par une équipe formée et motivée transforme la vie des résidents.

Qui former ?

Formez le maximum de personnel en contact avec les résidents. Les aide-soignantes sont les premières cibles car elles passent le plus de temps avec les résidents et disposent de créneaux (après la toilette, avant le repas) où 10 minutes de tablette s'intègrent naturellement. Formez aussi l'animatrice (ateliers collectifs), la psychologue (bilans et suivi individualisé), l'ergothérapeute (motricité fine et Bille qui Roule), et les ASH qui le souhaitent.

Quoi former ?

La formation doit couvrir trois dimensions. La dimension technique : allumer la tablette, lancer l'application, sélectionner un profil, choisir un exercice, consulter les statistiques. La dimension relationnelle : comment accompagner un résident pendant l'exercice, reformuler les consignes, valoriser sans infantiliser, gérer un refus. La dimension organisationnelle : quand proposer la tablette, combien de temps, comment intégrer la session dans le planning de soin.

Combien de temps ?

Une formation initiale de 2 heures suffit pour que le personnel soit opérationnel. Elle comprend une présentation de l'outil (30 min), une prise en main pratique avec mise en situation (1h), et un temps d'échange sur les questions et les résistances (30 min). Un rappel de 30 minutes à 1 mois est recommandé pour renforcer les acquis et répondre aux questions apparues en pratique.

🎓 Les clés de la formation réussie

  • Former le maximum de personnel, pas seulement l'animatrice
  • Insister sur la posture relationnelle autant que sur la technique
  • Montrer des vidéos de résidents en atelier (effet motivant)
  • Désigner un référent interne qui forme les nouveaux arrivants
  • Prévoir un rappel à 1 mois pour consolider la pratique
  • Intégrer la tablette dans la fiche de poste de l'aide-soignante

10. Comment choisir le bon outil pour votre établissement ?

Le choix de l'outil numérique en EHPAD doit répondre à des critères spécifiques, différents de ceux d'un cabinet libéral. L'outil doit être robuste, simple, et adapté à un usage collectif intensif.

CritèrePourquoi c'est essentiel en EHPAD
Fonctionnement hors ligneLe WiFi en EHPAD est souvent instable ou absent dans les chambres. L'outil doit fonctionner sans connexion.
Profils résidents illimitésUn EHPAD de 80 lits nécessite 80 profils individuels. La limitation de profils est rédhibitoire.
Interface adaptée seniorsGrands boutons, pas de chronomètre visible, feedback positif, consignes audio, contraste élevé.
Plateforme de suiviDonnées individuelles pour les projets personnalisés et les évaluations ARS.
Diversité des exercices30+ exercices différents pour maintenir la motivation sur des mois et des années.
Exercices de réminiscenceLa thérapie par la réminiscence est l'une des INM les plus recommandées en EHPAD.
Formation et support inclusLe turn-over en EHPAD impose une formation régulière des nouveaux arrivants.

Un critère souvent sous-estimé est la robustesse de la tablette. En EHPAD, la tablette est manipulée par des dizaines de mains chaque jour, tombe régulièrement, et doit supporter un usage intensif. Investissez dans une coque de protection solide et un film d'écran. Prévoyez 2 à 3 tablettes par unité de vie pour éviter les conflits d'usage et garantir la disponibilité.

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