Die Fachleute der Gesundheit, die sich um Alzheimer-Patienten kümmern
Die Betreuung von Patienten mit der Alzheimer-Krankheit erfordert das koordinierte Eingreifen mehrerer spezialisierter Gesundheitsfachkräfte. Dieser multidisziplinäre Ansatz ermöglicht eine umfassende, personalisierte und an jedes Stadium der Krankheit angepasste Unterstützung. Vom ersten Gedächtniskonsultation bis zur langfristigen Nachsorge bringt jeder Fachmann seine spezifische Expertise ein, um die Lebensqualität des Patienten aufrechtzuerhalten und seine Angehörigen zu unterstützen. Diese kollaborative Betreuung stützt sich auf spezialisierte Teams, angepasste Betreuungseinrichtungen und innovative Werkzeuge wie COCO ÜBERLEGT COCO BEWEGT SICH zur kognitiven Stimulation. Entdecken Sie, wie diese Fachleute zusammenarbeiten, um die von dieser komplexen Erkrankung betroffenen Personen bestmöglich zu unterstützen.
Personen mit Alzheimer in Frankreich
Arten von beteiligten Fachleuten
Neue Fälle, die jedes Jahr diagnostiziert werden
Direkt betroffene Personen
1. Der Hausarzt: Erster Glied in der Versorgungskette
Der Hausarzt ist oft der erste Ansprechpartner, wenn Gedächtnisstörungen auftreten. Seine Rolle ist grundlegend im Behandlungsverlauf, da er die medizinische Vorgeschichte des Patienten kennt und die ersten Anzeichen der Alzheimer-Krankheit erkennen kann. Er führt eine erste kognitive Bewertung durch, bewertet die Symptome und leitet an die entsprechenden Spezialisten weiter.
Dieser Nahversorger sorgt auch für die umfassende medizinische Nachsorge des Patienten, koordiniert die verschiedenen spezialisierten Eingriffe und hält den Kontakt zur Familie aufrecht. Er verschreibt die Basisbehandlungen, überwacht die Nebenwirkungen der Medikamente und passt die Betreuung je nach Verlauf der Krankheit an.
Der Hausarzt spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Angehörigen, indem er sie über die Krankheit informiert, sie auf verfügbare Ressourcen hinweist und Anzeichen von Erschöpfung erkennt. Er kann das Eingreifen eines spezialisierten Alzheimer-Teams (ESA) anordnen und die häusliche Pflege koordinieren.
💡 Praktischer Rat
Zögern Sie nicht, Ihren Hausarzt zu konsultieren, sobald die ersten Gedächtnisstörungen auftreten. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine effektivere Betreuung und den Zugang zu nicht-medikamentösen Therapien wie der kognitiven Stimulation mit COCO ÜBERLEGT COCO BEWEGT SICH.
🎯 Schlüsselrollen des Hausarztes
- Früherkennung kognitiver Störungen
- Koordination des Behandlungsverlaufs
- Umfassende medizinische Nachsorge und Verschreibung von Behandlungen
- Begleitung und Unterstützung der Angehörigen
- Überweisung an Spezialisten und geeignete Einrichtungen
2. Der Neurologe: Experte für Diagnostik und neurologische Nachsorge
Der Neurologe ist der Spezialist für das Nervensystem, der eine zentrale Rolle bei der Diagnose der Alzheimer-Krankheit spielt. Er führt umfassende Untersuchungen durch, die neuropsychologische Tests, bildgebende Verfahren (MRT, CT, PET) und manchmal Analysen der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit umfassen, um die Diagnose zu bestätigen.
Dieser Spezialist stellt die differentialdiagnostische Abgrenzung auf, um die Alzheimer-Krankheit von anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie der Lewy-Körper-Demenz, der frontotemporalen Degeneration oder der Parkinson-Krankheit zu unterscheiden. Er bewertet präzise das Stadium der Krankheit und schlägt einen angepassten Behandlungsplan vor.
Der Neurologe sorgt für die regelmäßige Nachsorge des Krankheitsverlaufs, passt die medikamentöse Behandlung (Acetylcholinesterase-Hemmer, Memantin) an und bietet ergänzende Therapien an. Er arbeitet eng mit dem Pflegeteam zusammen und kann die Nutzung von kognitiven Stimulationswerkzeugen wie den von DYNSEO entwickelten Programmen empfehlen.
Die neurologische Diagnose der Alzheimer-Krankheit
Die Diagnose der Alzheimer-Krankheit basiert auf einem multidimensionalen Ansatz, der die klinische Bewertung, neuropsychologische Tests und die bildgebende Untersuchung des Gehirns kombiniert. Der Neurologe verwendet präzise diagnostische Kriterien und spezifische Biomarker, um eine zuverlässige Diagnose zu stellen.
Wesentliche ergänzende Untersuchungen
Bildgebende Verfahren wie die MRT ermöglichen die Visualisierung der charakteristischen Hirnatrophie, während die PET-CT die Hypometabolismuszonen aufdeckt. Diese Untersuchungen, ergänzt durch biologische Tests, ermöglichen eine frühzeitige und präzise differentialdiagnostische Diagnose.
3. Der Geriater: Spezialist für Altersmedizin
Der Geriater ist ein Arzt, der auf die umfassende Betreuung älterer Menschen und deren spezifische Erkrankungen spezialisiert ist. Im Rahmen der Alzheimer-Krankheit bringt er besondere Expertise in der Verwaltung von Komorbiditäten und komplexen medizinischen Aspekten des Alterns ein.
Dieser Spezialist bewertet umfassend den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, identifiziert Risikofaktoren und assoziierte Erkrankungen, die den Verlauf der Alzheimer-Krankheit beeinflussen können. Er optimiert die Behandlungen unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und der altersbedingten Fragilität.
Der Geriater koordiniert oft die Pflege in Einrichtungen oder zu Hause, überwacht die Anpassung der Umgebung und schlägt Strategien vor, um die Autonomie zu erhalten. Er arbeitet eng mit den Familien zusammen, um zukünftige Bedürfnisse vorherzusehen und die langfristige Betreuung zu planen.
Der Geriater berücksichtigt die Gesamtheit der älteren Person, nicht nur die Alzheimer-Krankheit. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es, die Lebensqualität zu optimieren und Komplikationen vorzubeugen.
4. Der spezialisierte Psychologe: Psychologische Unterstützung und kognitive Bewertung
Der auf Neuropsychologie oder Geriatrie spezialisierte Psychologe spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewertung der kognitiven Funktionen und der psychologischen Begleitung der Patienten und deren Familien. Er führt umfassende neuropsychologische Bewertungen durch, die eine präzise Einschätzung der erhaltenen Fähigkeiten und kognitiven Defizite ermöglichen.
Dieser Fachmann bietet angepasste therapeutische Interventionen an, wie z.B. Reminiszenztherapie, strukturierte kognitive Stimulation oder unterstützende Psychotherapie. Er hilft den Patienten, sich an die durch die Krankheit bedingten Veränderungen anzupassen, und entwickelt kompensatorische Strategien, um die Autonomie so lange wie möglich zu erhalten.
Der Psychologe bietet auch entscheidende Unterstützung für Angehörige, die Stress, Angst oder Depressionen im Angesicht der Krankheit ihres Angehörigen entwickeln können. Er leitet Gesprächsgruppen, bietet Einzelberatungen an und vermittelt Techniken zur Stressbewältigung und angepasster Kommunikation.
💝 Personalisierte Unterstützung
Die psychologische Unterstützung betrifft nicht nur den Patienten, sondern die gesamte Familie. Zögern Sie nicht, die Hilfe eines spezialisierten Psychologen in Anspruch zu nehmen, um zu lernen, wie Sie effektiv mit Ihrem Angehörigen kommunizieren und Ihr eigenes emotionales Gleichgewicht bewahren können.
5. Der Ergotherapeut: Erhaltung der Autonomie und Anpassung der Umgebung
Der Ergotherapeut ist ein paramedizinischer Fachmann, der auf Rehabilitation und funktionelle Anpassung spezialisiert ist. Im Kontext der Alzheimer-Krankheit bewertet er die funktionalen Fähigkeiten des Patienten und schlägt konkrete Lösungen vor, um die Autonomie in den Aktivitäten des täglichen Lebens zu erhalten.
Dieser Therapeut analysiert die Lebensumgebung des Patienten und empfiehlt Anpassungen der Wohnung, um die Sicherheit zu verbessern und die Mobilität zu erleichtern. Er kann die Installation von Haltegriffen, die Verbesserung der Beleuchtung, die Vereinfachung der Raumgestaltung oder die Hinzufügung spezifischer Hilfsmittel vorschlagen.
Der Ergotherapeut lehrt auch Kompensationstechniken und adaptive Strategien an die Patienten und deren Angehörige. Er kann die Nutzung digitaler Werkzeuge wie die kognitiven Stimulationsanwendungen COCO ÜBERLEGT und COCO BEWEGT SICH empfehlen, um die kognitiven Funktionen spielerisch und angepasst zu erhalten.
🏠 Empfohlene Anpassungen der Wohnung
- Verbesserung der Beleuchtung in allen Räumen
- Installation von Haltegriffen im Badezimmer
- Entfernung von Teppichen und Bodenhindernissen
- Vereinfachung der Organisation der Räume
- Einrichtung eines Alarm- oder Überwachungssystems
- Beschriftung von Schränken und Alltagsgegenständen
6. Der Logopäde: Erhaltung der Kommunikation
Der Logopäde interveniert, um die Kommunikations- und Schluckstörungen zu bewerten und zu behandeln, die im Verlauf der Alzheimer-Krankheit auftreten können. Dieser paramedizinische Fachmann hilft, die mündlichen und schriftlichen Kommunikationsfähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten.
Dieser Therapeut schlägt spezifische Übungen vor, um die Sprache zu stimulieren, das Verständnis zu verbessern und die Ausdrucksfähigkeiten zu erhalten. Er lehrt den Patienten und den Familien alternative und augmentative Kommunikationsmethoden, wenn sich die Störungen verschlimmern.
Der Logopäde bewertet auch die Schluckstörungen, die in den fortgeschrittenen Stadien der Krankheit auftreten können, und schlägt diätetische Anpassungen vor, um das Risiko von Aspirationen zu vermeiden. Er arbeitet mit dem Pflegeteam zusammen, um eine sichere und angepasste Ernährung aufrechtzuerhalten.
Kommunikationstechniken mit einer Person mit Alzheimer
Die Kommunikation mit einer Person, die an der Alzheimer-Krankheit leidet, erfordert spezifische Anpassungen, um die Verbindung aufrechtzuerhalten und die Angst zu reduzieren. Der Logopäde lehrt diese wesentlichen Techniken den Familien.
Grundprinzipien
Sprechen Sie langsam und deutlich, verwenden Sie kurze Sätze, halten Sie den Blickkontakt und lassen Sie Zeit zum Antworten. Vermeiden Sie ständige Korrekturen und würdigen Sie jede Kommunikationsanstrengung.
7. Die Pflegekraft: Koordination der Pflege und medizinische Überwachung
Die Pflegekraft spielt eine zentrale Rolle in der Koordination der Pflege und der täglichen Betreuung von Alzheimer-Patienten, sei es zu Hause, in einer Einrichtung oder in einer Tagesklinik. Sie sorgt für die Verabreichung der Behandlungen, überwacht den Verlauf der Symptome und erkennt schnell Komplikationen.
Dieser Gesundheitsfachmann bewertet regelmäßig den allgemeinen Zustand des Patienten, überwacht die Vitalzeichen und stellt die Therapietreue sicher. Sie koordiniert die Interventionen der verschiedenen Fachkräfte und steht im Kontakt mit dem medizinischen Team, um die Betreuung bei Bedarf anzupassen.
Die Pflegekraft schult und unterstützt die Angehörigen bei den täglichen Pflegehandlungen, der Verabreichung von Medikamenten und der Erkennung von Warnzeichen. Sie bietet auch Aktivitäten zur kognitiven Stimulation an und kann die Nutzung von spezialisierten Anwendungen wie COCO ÜBERLEGT COCO BEWEGT SICH empfehlen, um die Gehirnfunktionen aufrechtzuerhalten.
Die Pflegekraft ist oft die erste, die Veränderungen im Zustand des Patienten bemerkt. Ihre spezielle Ausbildung ermöglicht es ihr, die Bedürfnisse vorherzusehen und die Betreuung schnell anzupassen.
8. Der Pflegehelfer: Unterstützung im Alltag
Der Pflegehelfer unterstützt Alzheimer-Patienten bei den wesentlichen Handlungen des täglichen Lebens wie Hygiene, Ernährung, Ankleiden und Mobilität. Dieser paramedizinische Fachmann bietet konkrete und einfühlsame Unterstützung, um die Würde und den Komfort des Patienten zu wahren.
Dieses Mitglied des Pflegeteams beobachtet aufmerksam Verhaltensänderungen, Stimmungsschwankungen und Veränderungen der funktionalen Fähigkeiten. Er übermittelt diese entscheidenden Informationen an das medizinische Team, um die Betreuung anzupassen und zukünftige Bedürfnisse vorherzusehen.
Der Pflegehelfer trägt auch zur Aufrechterhaltung sozialer Kontakte bei, indem er angepasste Aktivitäten anbietet, die Kommunikation anregt und die Lebensgewohnheiten des Patienten bewahrt. Er arbeitet eng mit den Familien zusammen, um die Unterstützung zu personalisieren und individuelle Vorlieben zu respektieren.
👥 Vertrauensvolle Beziehung
Der Pflegehelfer entwickelt oft eine besondere Beziehung zum Alzheimer-Patienten. Diese tägliche Nähe ermöglicht es ihm, die Pflege zu personalisieren und die Identität der Person trotz der Krankheit zu bewahren.
9. Die spezialisierten Alzheimer-Teams (ESA): Ein koordinierter Ansatz
Die spezialisierten Alzheimer-Teams (ESA) stellen eine bedeutende Innovation in der Betreuung von Alzheimer-Patienten dar. Diese mobilen, interdisziplinären Teams intervenieren zu Hause oder in Einrichtungen, um eine umfassende Bewertung und eine personalisierte Begleitung anzubieten, die auf jede Situation zugeschnitten ist.
Ein ESA besteht in der Regel aus einem koordinierenden Arzt, einem Psychologen, einem Ergotherapeuten, einem Sozialarbeiter, einer Pflegekraft und einem Pflegehelfer. Dieses Team arbeitet koordiniert, um die Bedürfnisse des Patienten und seiner Familie zu bewerten, konkrete Lösungen vorzuschlagen und die Betreuung zu überwachen.
Die Intervention eines ESA ermöglicht es, die häusliche Pflege zu optimieren, die Institutionalisierung hinauszuzögern und die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen zu verbessern. Diese Teams bieten auch Schulungen für Fachkräfte und Familien zu den Besonderheiten der Alzheimer-Krankheit an.
Die Funktionsweise der ESA
Die ESA bietet einen umfassenden und koordinierten Ansatz, der eine optimale Betreuung von Alzheimer-Patienten ermöglicht. Sie intervenieren auf ärztliche Anordnung, und ihre Leistungen werden von der Krankenversicherung übernommen.
Interventionsmodalitäten
Die ESA kann für 12 bis 15 Sitzungen über einen Zeitraum von 3 Monaten intervenieren, die je nach Bedarf erneuert werden können. Jede Intervention ist personalisiert und an das Stadium der Krankheit sowie an die Besonderheiten des Patienten angepasst.
10. Der Psychiater und Psychogeriater: Management von Verhaltensstörungen
Der auf Psychogeriatrie spezialisierte Psychiater interveniert in der Behandlung von psychischen und Verhaltensstörungen, die mit der Alzheimer-Krankheit verbunden sind. Diese Symptome, die mehr als 80% der Patienten betreffen, umfassen Unruhe, Aggressivität, Wahnvorstellungen, Angst oder Depression.
Dieser Spezialist bewertet präzise die Art und Intensität der Verhaltensstörungen, um eine geeignete therapeutische Strategie vorzuschlagen. Er kann spezifische medikamentöse Behandlungen verschreiben und bevorzugt nicht-medikamentöse Ansätze wie Verhaltenstherapie oder kognitive Stimulation.
Der Psychiater arbeitet auch an der Prävention und dem Management von Krisensituationen, schult die Pflegeteams in Deeskalationstechniken und unterstützt die Familien bei der Verständnis und dem Management von Verhaltensstörungen. Er kann die Verwendung von beruhigenden digitalen Werkzeugen empfehlen, wie sie von DYNSEO entwickelt wurden.
🧠 Häufige Verhaltensstörungen
- Unruhe und Angst
- Verbale oder physische Aggressivität
- Schlafstörungen und zirkadiane Rhythmusstörungen
- Umherwandern und Fluchtverhalten
- Halluzinationen und Wahnvorstellungen
- Apathie und sozialer Rückzug
11. Der Sozialarbeiter: Orientierung und administrative Unterstützung
Der Sozialarbeiter, der auf die Begleitung älterer Menschen spezialisiert ist, spielt eine entscheidende Rolle bei der Orientierung der Familien und dem Zugang zu Rechten und verfügbaren Hilfen. Er bewertet die soziale Situation des Patienten und seiner Familie, um Lösungen anzubieten, die den Bedürfnissen und Ressourcen entsprechen.
Dieser Fachmann hilft bei der Erstellung komplexer Verwaltungsunterlagen (APA, MDPH, Wohnhilfen), leitet an die entsprechenden Betreuungseinrichtungen weiter und erleichtert den Zugang zu Dienstleistungen für die häusliche Pflege. Er begleitet auch die rechtlichen Schutzmaßnahmen, wenn dies notwendig wird.
Der Sozialarbeiter bietet Unterstützung für Angehörige, indem er sie über ihre Rechte, die Hilfsangebote zur Entlastung und die verfügbaren lokalen Ressourcen informiert. Er koordiniert die sozialen Interventionen und hält den Kontakt zwischen den verschiedenen Partnern, die an der Betreuung beteiligt sind.
Zögern Sie nicht, die Hilfe eines Sozialarbeiters bereits bei der Bekanntgabe der Diagnose in Anspruch zu nehmen. Er wird Sie durch die komplexen Verfahren leiten und Ihnen ermöglichen, schnell Zugang zu den Hilfen zu erhalten, auf die Sie Anspruch haben.
12. Der Ernährungsberater: Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Ernährungszustands
Der Ernährungsberater interveniert, um häufige Ernährungsstörungen bei Alzheimer-Patienten zu verhindern und zu behandeln. Mangelernährung betrifft mehr als 40% der Betroffenen und kann den Verlauf der Krankheit beschleunigen und das Risiko von Komplikationen erhöhen.
Dieser Fachmann bewertet die Essgewohnheiten, identifiziert Risikofaktoren für die Ernährung und schlägt konkrete Anpassungen vor, um eine ausreichende Kalorien- und Eiweißzufuhr aufrechtzuerhalten. Er passt die Nahrungsmitteltexturen bei Schluckstörungen an und schlägt Strategien vor, um den Appetit zu stimulieren.
Der Ernährungsberater schult die Angehörigen in den Prinzipien einer angepassten Ernährung, schlägt ausgewogene und ansprechende Menüs vor und überwacht die Entwicklung der Ernährungszustände. Er arbeitet mit dem Logopäden zusammen, um die Texturen anzupassen, und mit dem medizinischen Team, um die Empfehlungen je nach Gesundheitszustand anzupassen.
🍽️ Angepasste Ernährung
Eine ausgewogene und angepasste Ernährung kann die Lebensqualität von Alzheimer-Patienten erheblich verbessern. Die Mahlzeiten sollten Momente des Genusses und des Teilens sein, auch wenn Anpassungen erforderlich sind.
13. Der Physiotherapeut: Erhaltung der Mobilität und Sturzprävention
Der Physiotherapeut interveniert, um die körperlichen Fähigkeiten von Alzheimer-Patienten zu erhalten und zu verbessern, Stürze zu verhindern und Komplikationen im Zusammenhang mit Immobilität zu begrenzen. Angepasste körperliche Übungen haben auch nachweislich positive Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen und die Stimmung.
Dieser Fachmann bietet Mobilitäts-, Gleichgewichts- und Muskelkräftigungsübungen an, die an die Fähigkeiten des Patienten angepasst sind. Er lehrt den Familien sichere Mobilisations- und Transfertechniken und bewertet die Lebensumgebung, um Risikofaktoren für Stürze zu identifizieren.
Der Physiotherapeut kann auch aquatische Aktivitäten, sanfte Gymnastik oder Tanztherapie anbieten, die körperliche und kognitive Stimulation kombinieren. Diese Aktivitäten, die ergänzend zu digitalen Tools wie COCO ÜBERLEGT COCO BEWEGT SICH beitragen, unterstützen die allgemeine Erhaltung der Fähigkeiten.
Die Vorteile von körperlicher Bewegung
Regelmäßige und angepasste körperliche Aktivität bietet zahlreiche Vorteile für Alzheimer-Patienten, sowohl körperlich als auch kognitiv. Sie trägt dazu bei, den funktionalen Rückgang zu verlangsamen und die Stimmung zu verbessern.
Aktivitätsempfehlungen
30 Minuten sanfte körperliche Aktivität täglich, einschließlich Gehen, Dehnen und Gleichgewichtsübungen. Die Aktivität sollte schrittweise, sicher und für den Patienten angenehm sein.
14. Tagesstätten und spezialisierte Einrichtungen
Tagesstätten, temporäre Unterbringungseinheiten und Pflegeheime mit spezialisierten Einheiten sind wesentliche Ressourcen im Pflegeverlauf von Alzheimer-Patienten. Diese Einrichtungen bieten eine professionelle Begleitung, die auf die Besonderheiten der Krankheit abgestimmt ist.
Tagesstätten bieten therapeutische und beschäftigungsorientierte Aktivitäten für einige Stunden oder Tage pro Woche an, sodass die Angehörigen eine Auszeit genießen können, während der soziale Kontakt des Patienten aufrechterhalten wird. Diese Einrichtungen bieten oft Workshops zur kognitiven Stimulation, kreative Aktivitäten und eine spezialisierte medizinische Betreuung an.
Pflegeheime mit geschützten oder spezialisierten Alzheimer-Einheiten verfügen über eine sichere Umgebung und geschultes Personal, das auf die Besonderheiten der Krankheit vorbereitet ist. Diese Einrichtungen bieten personalisierte Begleitprogramme an, die Aktivitäten zur kognitiven Stimulation, nicht-medikamentöse Therapien und eine enge medizinische Betreuung umfassen.
🏢 Arten von Betreuungsstrukturen
- Spezialisierte Tagesbetreuungszentren
- Vorübergehende Unterbringungseinheiten
- Pflegeheime mit geschützten Einheiten
- Ressourcen- und Entlastungszentren
- Spezialisierte Pflegeeinrichtungen (MAS)
- Medizinisch betreute Wohnheime (FAM)
15. Die Bedeutung der Koordination und des individuellen Pflegeplans
Die optimale Betreuung von Alzheimer-Patienten basiert auf einer effektiven Koordination zwischen allen beteiligten Fachleuten und der Erstellung eines individuellen Pflegeplans (PPS). Dieser koordinierte Ansatz hilft, Redundanzen zu vermeiden, Lücken zu schließen und die Nutzung der verfügbaren Ressourcen zu optimieren.
Der individuelle Pflegeplan wird in Absprache mit dem Patienten, seiner Familie und dem gesamten interdisziplinären Team erstellt. Er definiert die therapeutischen Ziele, die vorgesehenen Interventionen, die Rollen jedes Fachmanns und die Modalitäten der Nachverfolgung und Bewertung. Dieses dynamische Dokument wird regelmäßig entsprechend dem Fortschritt der Krankheit überarbeitet.
Die Koordination kann je nach Kontext von verschiedenen Fachleuten sichergestellt werden: Hausarzt, Koordinator der ESA, Gesundheitsmanager in der Einrichtung oder Fallmanager im Rahmen der MAIA (Methode zur Integration von Hilfs- und Pflegeleistungen im Bereich der Autonomie). Diese Koordination gewährleistet die Kontinuität der Pflege und die ständige Anpassung der Betreuung.
Erstellung des PPS
Der individuelle Pflegeplan stellt die Roadmap der Betreuung dar. Er integriert medizinische, soziale, psychologische und umweltbezogene Dimensionen, um einen ganzheitlichen und kohärenten Ansatz zu bieten.
Inhalt des PPS
Der PPS umfasst die anfängliche Bewertung, die kurz- und langfristigen Ziele, die vorgesehenen Interventionen, den Nachverfolgungszeitplan und die Bewertungskriterien. Er wird alle 6 Monate oder bei signifikanten Änderungen überarbeitet.
❓ Häufig gestellte Fragen
Die Intervention einer ESA erfordert eine ärztliche Verordnung von Ihrem Hausarzt, einem Neurologen oder einem Geriater. Nach der Diagnose der Alzheimer-Krankheit wenden Sie sich an Ihr lokales Informations- und Koordinationszentrum (CLIC) oder den Sozialdienst Ihrer Gemeinde, um an eine ESA in Ihrer Region verwiesen zu werden. Die Leistungen werden zu 100 % von der Krankenversicherung übernommen.
Die meisten Konsultationen und Interventionen von Gesundheitsfachleuten werden von der Krankenversicherung übernommen, insbesondere für Patienten mit ADHS (Langzeitkrankheit). Die Sitzungen von ESA, die Konsultationen bei Neurologen und Geriatern werden zu 100% erstattet. Einige Leistungen wie Ergotherapie oder Psychologie können je nach den geltenden Tarifen einen Eigenanteil erfordern.
Der Eintritt in eine Betreuungseinrichtung hängt von mehreren Faktoren ab: der Entwicklung der kognitiven und Verhaltensstörungen, der Fähigkeit zur häuslichen Pflege, der Erschöpfung der Angehörigen und der Sicherheit des Patienten. Diese Entscheidung sollte in Absprache mit dem Pflegepersonal vorbereitet werden und kann mit Tages- oder vorübergehenden Aufenthalten beginnen, um den Übergang zu erleichtern.
Digitale Werkzeuge wie COCO ÜBERLEGT und COCO BEWEGT SICH ergänzen die traditionelle Versorgung perfekt, indem sie angepasste und personalisierte Übungen zur kognitiven Stimulation anbieten. Diese Anwendungen können von Gesundheitsfachleuten empfohlen und zu Hause oder in Einrichtungen genutzt werden, was regelmäßiges und spielerisches kognitives Training ermöglicht.
Die Familie ist ein wesentlicher Partner im Pflegeteam. Sie liefert wertvolle Informationen über die Lebensgeschichte, die Vorlieben und die Entwicklung des Patienten. Die Angehörigen beteiligen sich an therapeutischen Entscheidungen, setzen die Empfehlungen im Alltag um und profitieren von speziellen Schulungen, um ihre Unterstützung zu optimieren und gleichzeitig ihr eigenes Wohlbefinden zu wahren.
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