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Schulung für das Management eines neuroatypischen Mitarbeiters — Programm, Inhalt und Bewertungen

15 bis 20% der Bevölkerung sind von Neurodiversität betroffen: ADHS, Autismus, Lernstörungen, Hochbegabung, Dyspraxie. Für einen Manager ist es entscheidend geworden, diese Profile angemessen zu betreuen. Diese DYNSEO-Schulung bietet die konkreten Schlüssel — von der Rekrutierung über das tägliche Feedback bis hin zu den Jahresgesprächen und dem Konfliktmanagement.

Ein neurodiverser Mitarbeiter ist kein defizitärer Mitarbeiter: Er ist ein Mitarbeiter, dessen Gehirn nach einer spezifischen Konfiguration funktioniert, die oft mit besonderen Stärken sowie Anpassungsbedarfen verbunden ist. ADHS, Autismus, Lernstörungen, HPI (hohes intellektuelles Potenzial), Dyspraxie: Diese Profile machen etwa 15 bis 20 % der aktiven französischen Bevölkerung aus, laut den Schätzungen von AGEFIPH und France Stratégie. Dennoch wurden die meisten Manager nie in der Führung dieser Mitarbeiter geschult. Sie wenden standardisierte Managementrezepte an — direktes Feedback, improvisierte Meetings, zahlreiche E-Mails, Open-Space-Umgebungen — die einige Neurodiverse in erhebliche Schwierigkeiten bringen können, obwohl diese Mitarbeiter in einem angepassten Rahmen glänzen könnten. Diese DYNSEO-Schulung, 100 % online und zertifiziert nach Qualiopi, transformiert die Managementpraxis, indem sie konkrete Orientierung, sofort einsetzbare Werkzeuge und eine gleichzeitig anspruchsvolle und inklusive Haltung bietet. Dieser Artikel beschreibt das Programm, die Zielgruppen, den rechtlichen Rahmen und die Umsetzungsmöglichkeiten in Ihrer Organisation.
15-20%
der aktiven Bevölkerung ist von Neurodiversität betroffen (AGEFIPH, France Stratégie)
+30%
Produktivitätssteigerung gemessen in gut geführten neurodiversen Teams (SAP Autism at Work)
1 von 5
Mitarbeitern ist potenziell neurodivers in einem durchschnittlichen Team

Was ist ein neurodiverser Mitarbeiter?

Der Begriff „neurodivers“ bezeichnet jede Person, deren kognitive Funktionsweise signifikant von der statistischen Norm abweicht, ohne dass dies eine Pathologie darstellt. Er umfasst mehrere klinische Realitäten und häufige Kombinationen davon. Gutes Management beginnt mit einem präzisen Verständnis dieses Vokabulars.

Die wichtigsten neurodiversen Profile

Das ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) betrifft etwa 3 bis 5 % der Erwachsenen in Frankreich. Es zeichnet sich durch Schwierigkeiten bei der anhaltenden Aufmerksamkeit, manchmal Impulsivität, mentale oder motorische Hyperaktivität und sehr häufig eine Fähigkeit zum Hyperfokus auf das, was begeistert, aus. Der Autismus (TSA, Autismus-Spektrum-Störung) betrifft etwa 1 % der Bevölkerung. Er umfasst sehr unterschiedliche Profile, vom hohen Funktionsniveau (ehemals Asperger) bis hin zu schwereren Formen. TSA-Profile in Unternehmen sind oft mit großer Präzision, Strenge, außergewöhnlichem Gedächtnis, aber auch mit Schwierigkeiten in informellen sozialen Interaktionen und einer besonderen sensorischen Empfindlichkeit verbunden. Die Lernstörungen (Legasthenie, Dyspraxie, Dyskalkulie, Dysphasie) betreffen 6 bis 8 % der Bevölkerung — das sind mehrere Millionen französische Erwerbstätige. Das hohe intellektuelle Potenzial (HPI) betrifft etwa 2 bis 3 % der Bevölkerung, mit Profilen, die baumartig, intensiv und manchmal atypisch in klassischen Gruppen denken. Mehrere dieser Profile können bei einer Person koexistieren, was die Managementansätze nuanciert.

Neurodivergenz und Behinderung: eine wichtige Nuance

Nicht jeder Neurodiverse wird automatisch als schwerbehinderter Arbeitnehmer anerkannt. Ein erheblicher Teil der betroffenen Personen hat nie einen Antrag auf RQTH (Anerkennung als schwerbehinderter Arbeitnehmer) gestellt — entweder aus Unkenntnis oder aus dem Wunsch nach Diskretion. Andere haben eine RQTH, ohne sie im Unternehmen zu erwähnen. Der moderne Manager arbeitet also mit einem Team, dessen erheblicher Teil potenziell neurodivers ist, ohne dass er es weiß — was das Interesse an der Annahme von standardmäßig inklusiven Managementpraktiken verstärkt.

Die Stärken neurodiverser Profile am Arbeitsplatz

Die Forschungen, die unter anderem von der Harvard Business Review, dem Programm Autism at Work von SAP und mehreren DEI-Beratungsunternehmen durchgeführt wurden, stimmen überein: Teams, die neurodiverse Profile einbeziehen, entwickeln überlegene Innovations-, Problemlösungs- und Ausführungsfähigkeiten. ADHS-Betroffene bringen Kreativität und die Fähigkeit mit, Verbindungen zu sehen, die andere nicht sehen. TSA-Betroffene bringen Strenge, Detailgenauigkeit und Durchhaltevermögen bei komplexen Aufgaben mit. DYS-Betroffene haben oft kompensatorische Intelligenzen (räumlich, visuell, verbal) entwickelt, die wertvoll sind. HPI-Betroffene bringen analytische Stärke und systemisches Denken mit. Vorausgesetzt, sie werden gut geführt.

🧠 Der Begriff Neurodiversität

Der Begriff wurde in den 1990er Jahren in den Aktivistenkreisen des Autismus geprägt, bevor er von der Forschung und dann von Unternehmen aufgegriffen wurde. Er bietet eine nicht-pathologisierende Lesart der Variationen der Gehirnfunktion — nicht als Mängel, die zu korrigieren sind, sondern als Variationen, die integriert werden sollten. In Unternehmen lädt er dazu ein, den strikt medizinischen Rahmen zu überschreiten (der für Fragen der Anpassung und der Rechte weiterhin gültig bleibt), um die kollektive Leistung zu denken, indem die kognitive Vielfalt als Ressource integriert wird.

Die DYNSEO-Ausbildung: Vorstellung

Ausbildung Manager für einen neuroatypischen Mitarbeiter DYNSEO
✓ Zertifiziert Qualiopi N° 11757351875
🌐 100% online
⏱ In eigenem Tempo

Management eines neuroatypischen Mitarbeiters

Eine praktische und konkrete Schulung für Manager, Teamleiter, HR und Behindertenbeauftragte. Alle neuroatypischen Profile abgedeckt: ADHS, Autismus, DYS, HPI. Werkzeuge, die sofort in Ihrer täglichen Managementpraxis eingesetzt werden können.

Die Schulung entdecken →

Was Sie lernen werden

Die Schulung behandelt drei ergänzende Ebenen. Zuerst das Verständnis der Profile: kognitive Merkmale, Stärken und spezifische Anpassungsbedürfnisse jeder großen Familie von Neuroatypien. Dann die angepasste Managementpraxis: wie man eine Anweisung formuliert, Feedback strukturiert, Meetings organisiert, ein Jahresgespräch führt, Autonomie gewährt und ohne zu infantilisieren Rahmenbedingungen setzt. Schließlich die kollektive Dimension: Teamdynamiken managen, Spannungen vorbeugen, ergänzende Beiträge wertschätzen, eine inklusive Teamkultur aufbauen, ohne stigmatisierende Einzelfälle.

Für wen ist diese Schulung gedacht

Sie richtet sich an alle Fachleute, die Mitarbeiter führen oder einstellen: Nahbereichsmanager, Teamleiter, Projektleiter, Direktoren, HR-Leiter und HR-Mitarbeiter, Behindertenbeauftragte, DEI-Verantwortliche, Recruiter, interne Coaches. Sie ist auch für Führungskräfte nützlich, die die Herausforderungen einer Neurodiversitätsstrategie verstehen möchten, um ihre Strategie zu lenken.

Warum das 100% Online-Format ein Vorteil ist

Ein Manager hat nicht immer zwei Tage für eine Präsenzschulung zur Verfügung. Das Online-Format in eigenem Tempo ermöglicht es, das Lernen zu verteilen, bei konkreten Situationen zurückzukommen und Ausschnitte mit seinem Team zu teilen. Es ermöglicht auch eine schnelle Umsetzung in einer gesamten Managementlinie, ohne logistische Einschränkungen. Schließlich bietet es Zugang zu ständig aktualisierten Inhalten – was bei einem sich schnell entwickelnden Thema wie Neurodiversität entscheidend ist.

Das detaillierte Programm: Module und Inhalte

Die Schulung gliedert sich in acht progressive Module, von denen jedes mit praktischen Übungen und herunterladbaren Ressourcen endet.

  1. Neurodiversität: Definitionen, Orientierungspunkte und strategische Herausforderungen — Verstehen des Vokabulars, der Schlüsselzahlen, der strategischen Positionierung der Neurodiversität für das Unternehmen.
  2. Die großen neuroatypischen Profile: ADHS, TSA, DYS, HPI — Kognitive Merkmale, Stärken, Anpassungsbedürfnisse, Mythen, die es zu dekonstruieren gilt. Nützliche klinische Orientierungspunkte, ohne den Manager zum Diagnostiker zu machen.
  3. Rechtlicher und managementbezogener Rahmen — OETH, RQTH, angemessene Anpassungen, Vertraulichkeit, Verbindung zur Arbeitsmedizin und zur Behindertenmission, DSGVO.
  4. Inklusives Recruiting — Erstellung von Stellenangeboten, Durchführung von Interviews, Bewertung der Kompetenzen ohne Vorurteile, angepasstes Onboarding, Probezeit.
  5. Angemessene Kommunikation und Feedback — Klarheit der Anweisungen, Umformulierung, konstruktives Feedback, Umgang mit dem Impliziten, Vermeidung von Ironie und unausgesprochenen Dingen bei bestimmten Profilen.
  6. Arbeitsorganisation und Anpassungen — Physische Umgebung, Arbeitszeiten, Meetings, digitale Werkzeuge, Homeoffice, Umgang mit Unterbrechungen, angepasste Management-Routinen.
  7. Jahresgespräch und Leistungsmanagement — Angepasste SMART-Ziele, Bewertung der Beiträge, Entwicklungspläne, Vermeidung der Unterauslastung von Talenten.
  8. Teamdynamiken und Konfliktmanagement — Spannungen vorbeugen, das Team sensibilisieren, ohne zu stigmatisieren, das Kollektiv als Vorteil nutzen, schwierige Situationen managen.

Die herunterladbaren Ressourcen

Jedes Modul bietet Zugang zu operativen Ressourcen: die Anpassungsmanagement-Raster für Neurodiversität, das angepasste Kommunikationsblatt für neuroatypische Personen, die Checkliste für inklusives Onboarding, das Vorlagenblatt für inklusives Jahresgespräch, den Leitfaden für Feedback zur Neurodiversität. Der komplette Katalog fasst weitere ergänzende Ressourcen zusammen.

Die Managementpraktiken, die alles verändern

Der Kern der Schulung ist der Erwerb von konkret inklusiven Management-Routinen. Diese kommen übrigens dem gesamten Team zugute, nicht nur den neuroatypischen Mitarbeitern.

Erwartungen systematisch klären

Das Implizite ist eine Falle für viele neuroatypische Profile – insbesondere für die TSA, die Anweisungen wörtlich interpretieren. Ein geschulter Manager macht mehr deutlich: Was ist das erwartete Ergebnis? Bis wann? Mit welchen Qualitätskriterien? Wie hoch ist der Grad an Autonomie? Wie hoch ist das Stundenbudget? Diese Klarstellung, die redundant erscheinen mag, vermeidet kostspielige Missverständnisse und entlastet tatsächlich das gesamte Team.

Feedback strukturieren

Unklar oder ironisch formuliertes Feedback wird von vielen neuroatypischen Profilen sehr schlecht aufgenommen. Die Schulung führt strukturierte Formate ein (SBI: Situation-Verhalten-Auswirkung oder DESC), die den Empfang erleichtern. Sie arbeitet auch an der Unterscheidung zwischen regelmäßigem positivem Feedback, spezifischem korrigierendem Feedback und Entwicklungsfeedback – jedes hat seinen Zweck und seinen Zeitpunkt.

Physische und digitale Umgebung anpassen

Viele neuroatypische Profile sind empfindlich gegenüber ihrer Umgebung: Lärm im Open Space, ständige Benachrichtigungen, endlose Meetings. Der geschulte Manager behandelt diese Anpassungen nicht als Privilegien, die verhandelt werden müssen, sondern als Leistungsbedingungen, die geschaffen werden müssen. Geräuschunterdrückende Kopfhörer, gezielte Homeoffice-Arbeit für Aufgaben, die Konzentration erfordern, geschützte Zeitfenster, Büros mit Trennwänden: all dies sind zugängliche Lösungen, die die Effizienz des Mitarbeiters transformieren.

Rhythmen und sensorische Präferenzen respektieren

Einige ADHS-Profile arbeiten in intensiven Sprints, gefolgt von Pausen; einige TSA-Profile benötigen einen stabilen und vorhersehbaren Rhythmus; einige HPI wechseln zwischen Phasen intensiver geistiger Aktivität und Erholungsphasen. Ein guter Manager beobachtet diese Rhythmen, respektiert sie und wertschätzt sie – anstatt ein einheitliches, kontraproduktives Tempo aufzuzwingen.

Autonomie gewähren, ohne aufzugeben

Eines der heikelsten Gleichgewichte im Neurodiversitätsmanagement: genügend Autonomie geben, damit der Mitarbeiter sein Talent ausdrücken kann, ohne ihn in zu unklare Situationen zu entlassen, die ihn in Schwierigkeiten bringen könnten. Die Schulung arbeitet an dieser feinen Haltung: Autonomie beim Inhalt, Rahmen bei der Struktur, managerielle Verfügbarkeit zum Entblocken, kurze regelmäßige Check-in-Rituale.

ProfilTypische StärkenAnpassungsbedarfEmpfohlene Praktiken
ADHSKreativität, Hyperfokus, EnergieStruktur, kurze FristenVisualisierung, enge Fristen, häufiges Feedback
TSAPräzision, Strenge, LogikKlarheit, Vorhersehbarkeit, stabiles UmfeldExplizite Anweisungen, Routinen, Antizipation
DYSAlternative Strategien, ResilienzZugang zu visuellen Hilfsmitteln, LesezeitDigitale Werkzeuge, mündliche Umformulierung, Geduld
HPISystemisches Denken, schnelles DenkenSinn, Komplexität, HerausforderungenQuerschnittsprojekte, Autonomie, Erneuerung
Multi-atypienProfile oft sehr originellKombinierter, individueller AnsatzCo-Konstruktion von Anpassungen, kontinuierliches Zuhören

Der rechtliche Rahmen für ein Neurodiversitätsmanagement

Die angemessene Anpassung: ein Schlüsselkonzept

Die angemessene Anpassung wird definiert als jede Änderung der Umgebung, der Bedingungen oder der Arbeitsmodalitäten, die es einem Mitarbeiter mit Behinderung ermöglicht, seine Funktionen voll auszuüben, ohne eine unverhältnismäßige Belastung für den Arbeitgeber darzustellen. In der Praxis kosten Anpassungen für neuroatypische Profile oft wenig oder nichts: flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit, angepasste Softwaretools, Lärmschutzkopfhörer, punktuelle Unterstützung durch einen Job-Coach, finanziert von der AGEFIPH. Der ROI ist fast immer sehr positiv.

Vertraulichkeit und DSGVO

Ein Manager muss die medizinischen Daten eines Mitarbeiters nicht kennen. Selbst wenn der Mitarbeiter sein neuroatypisches Profil teilt, bleibt diese Information vertraulich und darf ohne seine ausdrückliche Zustimmung nicht mit dem Team oder anderen Managern geteilt werden. Die Schulung erläutert die besten Praktiken zum Umgang mit dieser Information unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Person und der DSGVO-Verpflichtungen.

Der ROI einer Neurodiversitätspolitik

📈 Gemessene Leistung

SAP hat in seinem Programm Autism at Work einen Anstieg der Produktivität der Teams mit TSA-Profilen um 30 % dokumentiert, mit einer höheren Codequalität. Ähnliche Ergebnisse werden bei Microsoft, JP Morgan, Ernst & Young berichtet.

💎 Erhöhte Innovation

Kognitiv vielfältige Teams lösen komplexe Probleme besser. Die Deloitte-Studie „Die Revolution der Vielfalt und Inklusion“ dokumentiert einen direkten Zusammenhang zwischen kognitiver Vielfalt und Innovationsfähigkeit der Projektteams.

🤝 Bindung

Ein gut unterstützter neuroatypischer Mitarbeiter bleibt 2 bis 3 Mal länger. Die Einsparungen bei Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten sind für Unternehmen erheblich.

🌐 Arbeitgebermarke

Unternehmen, die eine Politik der Neurodiversität anzeigen und einhalten, ziehen eine Generation von Talenten (insbesondere in den Bereichen Technik, F&E, Finanzen) an, für die Inklusion ein nicht verhandelbares Auswahlkriterium ist.

Fallstudien: neuroatypische Profile am Arbeitsplatz

Nichts ist besser als konkrete Beispiele, um zu verstehen, wie Neurodiversität im Unternehmen gelebt wird. Hier sind einige typische Profile, inspiriert von realen Situationen, die weitgehend anonymisiert sind und die Vielfalt der Managementherausforderungen veranschaulichen.

Entwickler mit Hochfunktionalem Autismus in einer ESN

Clément, 32 Jahre alt, mit Hochfunktionalem Autismus im Alter von 28 Jahren diagnostiziert. Als Backend-Entwickler in einer ESN eingestellt. Unbestrittene technische Exzellenz, Fähigkeit, Bugs zu erkennen, die niemand sonst sieht, außergewöhnliches Gedächtnis für den Fachcode. Schwierigkeiten in langen Meetings ohne präzise Agenda, erhebliche nervliche Ermüdung im Open Space, häufiges Missverständnis von Humor oder Managementzweideutigkeiten. Lösungen, die nach der Schulung des Managers implementiert wurden: Homeoffice 3 Tage pro Woche, isoliertes Büro an Tagen vor Ort, Meetings mit schriftlicher Agenda, die 24 Stunden im Voraus kommuniziert wird, schriftliches Feedback nach jedem wichtigen Meeting. Ergebnis: Leistung stabilisiert auf höchstem Niveau, Zufriedenheit des Mitarbeiters, langfristige Bindung.

Projektleiterin mit ADHS in einer Agentur

Léna, 29 Jahre alt, mit ADHS im Alter von 26 Jahren diagnostiziert. Projektleiterin in einer Kommunikationsagentur. Sprudelnde Kreativität, Fähigkeit zum Hyperfokus, wenn sie sich für ein Thema begeistert, ausgezeichnetes Krisenmanagement. Schwierigkeiten bei repetitiven Reporting-Aufgaben, Fadenverlust in langen Meetings, Vergessen von administrativen Details. Lösungen nach der Schulung: Partner mit einer strukturierten Kollegin, die das administrative Follow-up übernimmt, Nutzung eines visuellen Timers zur Fragmentierung der Arbeitstage, wöchentlich gemeinsam erstellter visueller Plan, kurzes, aber häufiges Feedback. Ergebnis: Léna wird zur kreativen Leiterin großer Projekte, während das operative Follow-up ihrem Partner anvertraut wird – ein Gewinnerduo für die Agentur.

Controller mit Lernstörungen in einer Industriegruppe

Marc, 45 Jahre alt, Legastheniker und Dyspraxiker. Controller in einer Industriegruppe seit 15 Jahren. Hat eine bemerkenswerte visuelle Intelligenz für Zahlen entwickelt und ein Gedächtnis für wirtschaftliche Trends, das seine Kollegen beeindruckt. Schwierigkeiten bei langen schriftlichen Berichten, häufige Tippfehler, überdurchschnittliche Lesezeiten. Lösungen: fortgeschrittene Rechtschreibkorrektursoftware, Spracherkennung für lange Berichte, mündliche Präsentation von Zusammenfassungen, wenn möglich. Ergebnis: Marc wird zum Bereichsleiter mit einem Team von drei Controllern, die sich um die detaillierten Schreibarbeiten kümmern, während er die Strategie leitet.

Beraterin mit hohem intellektuellem Potenzial in einer Strategieberatung

Sophie, 35 Jahre alt, mit hohem intellektuellem Potenzial im Alter von 30 Jahren identifiziert. Senior Consultant in einer Strategieberatung. Bemerkenswerte Geschwindigkeit der Konzeptualisierung, Fähigkeit, Informationen aus verschiedenen Bereichen zu verknüpfen, hohe Anforderungen an den Sinn der Aufträge. Schwierigkeiten: schnelles Langeweile bei repetitiven Aufträgen, Ungeduld gegenüber Argumentationen, die sie als langsam empfindet, Tendenz, ihr Projektteam zu verlieren, das nicht mit ihrem Tempo mithalten kann. Lösungen: komplexe Aufträge mit hohem strategischen Anteil, Mentorenrolle für Junioren zur Kanalisierung ihrer Energie, explizite Pausenzeiten zwischen den Aufträgen, um Erschöpfung durch mentale Überaktivität zu vermeiden. Ergebnis: Sophie wird zu einer der besten Seniorreferenzen der Beratung und trägt zur Rekrutierung ähnlicher Profile bei.

Empfohlene Management-Routinen, Woche für Woche

Die Schulung ist nicht nur eine theoretische Lehre: Sie installiert operationale Routinen. Hier ist, wie sie konkret im wöchentlichen Rhythmus eines Managers umgesetzt werden.

Das strukturierte wöchentliche 1:1

Kurzes Treffen (20-30 Minuten) jede Woche mit jedem Mitarbeiter, mit einer festen Struktur: Was ist diese Woche bemerkenswert passiert? Wo stehst du bei deinen Zielen? Was muss freigegeben werden? Wie geht es dir insgesamt? Diese Routine, die allen angeboten wird, kommt insbesondere neuroatypischen Profilen zugute, die Vorhersehbarkeit und den Raum ohne Aufmerksamkeit Konkurrenz schätzen.

Das Teammeeting mit expliziter Agenda

Jedes Teammeeting hat eine schriftliche Agenda, die 24 Stunden im Voraus versendet wird, mit einer vorgesehenen Dauer für jeden Punkt. Diese einfache Praxis verbessert die Teilnahme von Profilen mit Hochfunktionalem Autismus und HPI, die sich vorbereiten können. Sie verbessert auch die Gesamteffizienz des Teams.

Das schriftliche Feedback nach wichtigen Situationen

Nach einer Kundenpräsentation, einem wichtigen Liefergegenstand, einem angespannten Meeting sendet der Manager ein kurzes schriftliches Feedback (3-5 Sätze) strukturiert: Was gut funktioniert hat, was verbessert werden kann, was wir daraus lernen. Diese Praxis vermeidet Vergessen, ermöglicht es dem Mitarbeiter, das Geschriebene zu überdenken, und beseitigt Mehrdeutigkeiten.

Das monatliche emotionale Check-in

Einmal im Monat, im 1:1, wird ein expliziter Zeitraum für das allgemeine Empfinden gewidmet: Wie fühlst du dich im Team? Wie erlebst du die aktuellen Aufträge? Gibt es etwas, das wir anpassen könnten? Diese Praxis erkennt schwache Signale, bevor sie zu Krisen werden, und spart erheblich Zeit bei der Prävention von Kündigungen.

Die vierteljährliche Überprüfung der Anpassungen

Für Mitarbeiter, die spezifische Bedürfnisse geäußert haben, überprüft eine vierteljährliche Überprüfung, ob die Anpassungen weiterhin bestehen, ob sie den Entwicklungen der Aufträge entsprechen und ob etwas angepasst werden muss. Eine einfache Routine, die die stille Verschlechterung der Bedingungen verhindert.

Die Dokumentation bewährter Praktiken

Jeder ausgebildete Manager entwickelt schrittweise sein eigenes Werkzeugset: Formulierungen, die funktionieren, angepasste Meetingformate, effektive Anpassungen. Pionierunternehmen fördern die kollektive Kapitalisierung dieser Praktiken: ein internes Wiki, eine Gemeinschaft von ausgebildeten Managern, die ihre Erfahrungen austauschen, vierteljährliche Austausch-Sitzungen. Diese Kapitalisierung verbreitet schnell bewährte Praktiken und etabliert Neurodiversität als lebendiges Thema in der Organisation, über die ursprüngliche Schulung hinaus. Die über 2-3 Jahre angesammelten Gewinne sind erheblich und werden zu einem echten Vermögenswert des Unternehmens.

Die kontinuierliche Bewertung der Mitarbeitererfahrung

Ein letztes Element strukturiert nachhaltig die Kultur der Neurodiversität: die Einbeziehung einiger Fragen zur Wahrnehmung der kognitiven Inklusion in die jährlichen internen Umfragen (QVT, Engagement, Sozialbarometer). Beispiel: "Ich fühle mich wohl dabei, meine spezifischen Bedürfnisse mit meinem Manager zu teilen", "Mein Arbeitsumfeld ermöglicht es mir, mein Bestes zu geben", "Kognitive Unterschiede werden in meinem Team geschätzt". Diese Indikatoren, die über die Zeit verfolgt werden, decken blinde Flecken auf und leiten die Handlungsprioritäten für die kommenden Jahre.

Der B2B-Katalog von DYNSEO: ein kohärenter Weg

Diese Schulung ist Teil eines umfassenderen Katalogs, der der Neurodiversität und Inklusion gewidmet ist. Die 5 Schulungen können unabhängig, in beliebiger Reihenfolge oder in einem logischen Verlauf absolviert werden.

Welcher Weg für welches berufliche Profil?

Ein General Manager wird davon profitieren, mit dieser Schulung "Einen neuroatypischen Mitarbeiter managen" zu beginnen, ergänzt durch Unsichtbare Behinderung: Was der Manager wissen muss, um den Rahmen zu erweitern. Ein Manager in einem Technik- oder F&E-Team wird sich mit Autismus im Berufsleben verstehen und ADHS am Arbeitsplatz vertiefen. Ein Manager, der mit solidarischen Partnerschaften in Kontakt steht wird Arbeiten in einem ESAT hinzufügen. Ein Manager in einer Verwaltungs- oder Verkaufsabteilung wird Lernstörungen im Unternehmen mobilisieren. Der komplette Katalog präsentiert alle Optionen.

Inhouse- oder Intercompany-Schulung?

Beide Modalitäten sind verfügbar. In Intercompany folgt Ihr Manager der Schulung online in seinem eigenen Tempo, mit Kollegen aus verschiedenen Organisationen – ein wirtschaftliches und flexibles Format. In Inhouse wird die Schulung für eine Gruppe von Mitarbeitern einer einzigen Organisation durchgeführt, mit der Möglichkeit, die Beispiele anzupassen, Einführungs- und Abschluss-Sitzungen sowie zentralisierte Nachverfolgung. Inhouse ist besonders geeignet für großangelegte Einsätze (50 Manager und mehr).

Wie Sie die Schulung in Ihrer Organisation umsetzen

🚀 Inhouse-Bereitstellung

Mehrbenutzerlizenzen mit Administrationsbereich. Einführungswebinare. Branchenspezifische Anpassung der Beispiele (Industrie, Technik, Dienstleistungen, Gesundheit). Unterstützung bei der Finanzierung durch OPCO und die AGEFIPH/FIPHFP-Maßnahmen. Fortschrittsberichte und HR-Indikatoren.

Ein Angebot für Unternehmen anfordern →

Die Schritte einer erfolgreichen Bereitstellung

Eine erfolgreiche Bereitstellung folgt in der Regel mehreren Schritten. Ein anfängliches Diagnosetool identifiziert die Prioritäten (welche Profile sind in dem Unternehmen überwiegend? Welche HR-Herausforderungen sind am dringendsten?). Eine Verpflichtungskommunikation der Geschäftsführung legt den strategischen Rahmen fest. Ein Webinar-Start mobilisiert die betroffenen Manager. Die Online-Schulung erstreckt sich über 6 bis 12 Wochen. Kollektive Verankerungszeiten (Team-REX, Co-Entwicklungsworkshops) festigen das Lernen. Eine Wirkungsbewertung bewertet die Fortschritte nach 6 und 12 Monaten. Weitere gezielte Schulungen können je nach aufkommenden Bedürfnissen hinzugefügt werden.

Mobilisierbare Finanzierungen

Entwicklungsplan für Kompetenzen, branchenspezifisches OPCO, AGEFIPH-Fonds (für private Unternehmen) oder FIPHFP (für den öffentlichen Dienst), DEI-Budgets, branchenspezifische Behindertenvereinbarungen. Unsere Teams unterstützen bei der maßgeschneiderten Erstellung je nach Ihrer Konfiguration.

Die DYNSEO-Anwendungen als Ergänzung

📱 JOE — Erwachsene (TSA, ADHS, psychische Gesundheit)

Die Anwendung JOE bietet kognitive Spiele, die auf Erwachsene mit TSA, ADHS oder Bedarf an kognitiver Stimulation zugeschnitten sind. Nützlich als Ressource im Rahmen der Erhaltung des Arbeitsplatzes oder einer Rückkehr nach längerer Abwesenheit.

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📱 MON DICO — Angepasste Kommunikation

MON DICO unterstützt nicht-verbale TSA-Profile oder solche mit spezifischer Kommunikation sowie aphasische Mitarbeiter nach einem Schlaganfall.

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📱 EDITH — Senioren / Begleitung

EDITH für ältere Mitarbeiter mit beginnenden kognitiven Störungen, im Sinne der Erhaltung des Arbeitsplatzes.

EDITH entdecken →

📱 COCO — Vorteile für Mitarbeiter mit Kindern

COCO kann in Programmen für Mitarbeiter mit Kindern mit Lernstörungen angeboten werden.

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Die gängigen Missverständnisse aufklären

FALSCH„Ein neuroatypisches Individuum zu managen, ist viel mehr Arbeit.“

Falsch auf lange Sicht. Einige anfängliche Anpassungen (Klarheit, Rahmen, Anpassungen) schaffen eine Arbeitsweise, die allen zugutekommt und tatsächlich Missverständnisse verringert. Die Investition ist gering, die Rentabilität schnell.

FALSCH„Neuroatypische Menschen können keine verantwortungsvollen Positionen einnehmen.“

Völlig falsch. Viele Führungskräfte, Unternehmer und anerkannte Kreative sind offen neuroatypisch. Ihre besonderen kognitiven Profile fördern ihre spezifischen Stärken. Die Frage ist nicht die gläserne Decke, sondern die Bedingungen zur Entfaltung des Potenzials.

WAHR„Kognitive Vielfalt erhöht die kollektive Leistung.“

Dokumentiert durch mehrere bedeutende Studien (Deloitte, McKinsey, HBR). Kognitiv vielfältige Teams innovieren mehr, lösen komplexe Probleme besser und passen sich schneller an Veränderungen an.

WAHR„Manager zu schulen ist der wichtigste Hebel für Inklusion.“

Bestätigt. Eine inklusive Politik, die die Managementlinie nicht einbezieht, bleibt ein Diskurs. Die Schulung der Manager verändert den Alltag der Teams – dort, wo die Mitarbeitererfahrung stattfindet.

Teilnehmerberichte

„Ich dachte, ich hätte eine korrekte Managementpraxis. Die Schulung hat mir bewusst gemacht, wie sehr ich mich auf implizite Annahmen stützte, die einige meiner Mitarbeiter in die Falle lockten. Seitdem kläre ich mehr, und mein ganzes Team profitiert davon, nicht nur derjenige, der mir von seinem ADHS erzählt hat.“

— Projektmanager, Beratungssektor

„Ich habe ein Profil mit Autismus auf Anraten der Behindertenmission eingestellt. Ohne die Schulung hätte ich die ersten Monate schlecht gemeistert. Heute ist es unser bestes Element in der Produktionsqualität.“

— Teamleiter, Technologiesektor

„Wir haben die Schulung für unsere 80 Manager in Frankreich implementiert. Die ersten Rückmeldungen sind eindeutig: objektive Kompetenzsteigerung, sehr positives Feedback, spontane Anfragen nach Vertiefung.“

— HR-Direktor, internationale Gruppe mit 10.000 Mitarbeitern

Vorteile für die verschiedenen Akteure

Für den geschulten Manager

Eine sicherere, weniger angstauslösende, effektivere Praxis. Die Fähigkeit, kognitive Vielfalt als Ressource und nicht als Problem zu akzeptieren. Sofort einsetzbare Werkzeuge. Eine Zeitersparnis auf mittlere Sicht durch die Prävention von Missverständnissen.

Für den neuroatypischen Mitarbeiter

Eine Anerkennung seines Profils, ein angepasstes Umfeld, das die Entfaltung seiner Stärken ermöglicht, eine Reduzierung unsichtbarer Anpassungsanstrengungen, eine bessere Lebensqualität am Arbeitsplatz, eine bewahrte berufliche Laufbahn.

Für das Team

Eine flüssigere Zusammenarbeit, ein besseres Verständnis der Unterschiede, ein klareres Management, das allen zugutekommt, eine kollektive Fähigkeit, vielfältige Profile ohne Ablehnung zu integrieren.

Für die Organisation

Festigung der OETH, Verbesserung der Arbeitgebermarke, gesteigerte Innovation, Reduzierung der Fluktuation und Abwesenheit, verstärkte Einhaltung der DEI- und CSR-Verpflichtungen.

Die klassischen Fallen, die es zu vermeiden gilt

⚠️ Die Fehler, die Ihr Vorgehen gefährden können

Die erste Falle ist die Stigmatisierung: einen Mitarbeiter als „Sonderfall“ zu behandeln, sein Profil ohne seine Zustimmung dem Team offen zu legen, ihn in eine separate Rolle zu isolieren. Die zweite Falle ist die Infantilisation: zu glauben, man tue das Richtige, indem man den Mitarbeiter von Verantwortlichkeiten entlastet, übermäßig vereinfacht oder einen „Abstellgleis“ schafft. Die dritte Falle ist die Unterbewertung: seine Praktiken nicht anzupassen, in der Annahme, dass „jeder sich anpassen kann“ — eine Haltung, die einige Mitarbeiter in unsichtbares Leid stürzt. Die vierte Falle ist die Überreaktion: jede Schwierigkeit in ein großes Problem zu verwandeln, schwere Verfahren für geringfügige Anpassungen auszulösen. Die DYNSEO-Schulung bietet genau die Werkzeuge, um diese vier Fallen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen von Managern und HR-Leitern

Sollte ich wissen, ob mein Mitarbeiter eine Diagnose hat?

Nicht unbedingt. Medizinische Informationen unterliegen dem Geheimnis. Die Rolle des Managers besteht darin, einen ausreichend inklusiven Rahmen zu bieten, der für alle geeignet ist, und respektvoll zuzuhören, wenn ein Mitarbeiter freiwillig Informationen teilt. Die Schulung hilft genau dabei, diese ausgewogene Haltung zu fördern.

Wie gehe ich fair mit Profilen mit unterschiedlichen Bedürfnissen um?

Gerechtigkeit ist nicht Uniformität. Jedem das zu geben, was er braucht, um leistungsfähig zu sein, ist das wahre Prinzip der Gerechtigkeit. Die Schulung bietet konkrete Anhaltspunkte, um diese Haltung dem Team zu erklären und verständlich zu machen.

Was tun, wenn mein Mitarbeiter die vorgeschlagenen Anpassungen ablehnt?

Der Respekt vor der Autonomie des Mitarbeiters ist zentral. Wenn er ablehnt, sollte man erkunden, warum (Angst vor Stigmatisierung? persönliche Vorliebe? anderes?) und gemeinsam nach anderen Lösungen suchen. Die endgültige Entscheidung liegt bei ihm, es sei denn, es gibt ein Sicherheitsrisiko am Arbeitsplatz.

Wie messe ich die Auswirkungen der Schulung?

Mehrere Indikatoren: Entwicklung des sozialen Klimas, Anzahl der gemeldeten RQTH (häufig nach der Schulung steigend, da das System besser bekannt ist), Bindung neuroatypischer Mitarbeiter, Zufriedenheit der Mitarbeiter in den jährlichen Umfragen, Anzahl der umgesetzten Anpassungen. Ein spezielles Dashboard kann in Zusammenarbeit mit der Behindertenmission erstellt werden.

Eine strukturelle Investition in die Unternehmenskultur

Die Schulung seiner Manager in Neurodiversität ist keine einmalige Kosten — es ist eine strukturelle Investition, die die Kultur schrittweise transformiert. Pionierunternehmen beobachten 18 bis 24 Monate nach einer vollständigen Einführung eine Transformation des Vokabulars, der Praktiken und der Indikatoren. Die Mitarbeiter sprechen freier über ihre Bedürfnisse. Anpassungen werden alltäglich. Neuroatypische Profile bewerben sich häufiger. Die Arbeitgebermarke wird gestärkt. Es ist ein nachhaltiger Wandel, der sich etabliert.

Die Verknüpfung mit der globalen DEI-Strategie

Neurodiversität ist eine der Dimensionen einer umfassenden DEI-Politik (Diversität, Gerechtigkeit, Inklusion), die auch Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung und Alter abdeckt. Die DYNSEO-Schulung fügt sich nahtlos in diese globale Strategie ein, mit dem Vorteil, präzises Fachwissen zu einer Dimension zu bieten, die oft weniger ausgereift ist als die anderen.

Die Kohärenz mit den CSRD- und ESG-Verpflichtungen

Die CSRD- und ESG-Reporting-Verpflichtungen verlangen die Dokumentation der Politiken für Diversität, Inklusion und Arbeitsbedingungen. Eine durchgeführte und bewertete Neurodiversitätsschulung stellt einen Nachweis für konkrete Maßnahmen dar, der in diesen Reportings wertvoll ist. Sie trägt zur ehrlichen Erzählung gegenüber Investoren und Interessengruppen bei.

Fazit: Neurodiversität, eine vollwertige Managementkompetenz

Die Manager von heute und morgen können die Neurodiversität nicht mehr ignorieren. Sie ist in ihren Teams präsent, ob sie es wissen oder nicht. Sie strukturiert einen wichtigen Teil der Talente, die sie rekrutieren, managen und binden. Sie zu wissen, wie man sie angemessen willkommen heißt, ohne sie zu übertreiben oder zu minimieren, ist zu einer vollwertigen Managementkompetenz geworden. Die DYNSEO-Schulung "Einen neuroatypischen Mitarbeiter managen", zertifiziert nach Qualiopi, 100 % online und in eigenem Tempo, vermittelt die konkreten Schlüssel zu dieser Kompetenz. Sie ist Teil eines kohärenten B2B-Katalogs (5 Schulungen zu Neurodiversität und Inklusion), der es ermöglicht, einen auf die Prioritäten Ihrer Organisation zugeschnittenen Weg zu gestalten. Eine bescheidene Investition, die schnell rentabel ist und die Managementkultur nachhaltig transformiert.

Jetzt zur Schulung zugreifen →

Wie weiter in Unternehmen? Erkunden Sie auch Unsichtbare Behinderung: Was der Manager wissen muss, Autismus im Berufsleben verstehen und ADHS am Arbeitsplatz. Der komplette Katalog ist online verfügbar.

FAQ: Die 8 häufigsten Fragen von HR-Managern und Führungskräften

Was ist Neurodiversität im Unternehmen?

Ein Ansatz, der die Vielfalt der Gehirnfunktionen (ADHS, ASS, DYS, HPI) als Dimension der Diversität anerkennt, mit dokumentierten Vorteilen für Innovation und Leistung.

Behandelt die Schulung alle neuroatypischen Profile?

Ja: ADHS, ASS, DYS, HPI und kombinierte Profile. Es gibt spezifischere Schulungen, um bestimmte Profile vertiefend zu behandeln.

Sollte ein Manager wissen, ob sein Mitarbeiter neuroatypisch ist?

Nicht unbedingt. Es geht darum, inklusive Praktiken zu übernehmen, die für alle geeignet sind. Wenn der Mitarbeiter sein Profil teilt, weiß der geschulte Manager, wie er seinen Ansatz verfeinern kann.

Ist die Schulung zertifizierend?

Ja, Qualiopi Nr. 11757351875, förderfähig durch OPCO und Kompetenzentwicklungsplan.

Kann man auf eine ganze Managementlinie ausrollen?

Ja, Lizenzen für mehrere Mitarbeiter, Admin-Bereich, Webinare, Unterstützung bei der Finanzierung.

Wie lässt sich Neurodiversität mit Gleichbehandlung vereinbaren?

Gerechtigkeit ≠ Uniformität. Jedem das zu geben, was er braucht, um zu performen, ist die wahre Gleichheit. Die Schulung bietet Werkzeuge für diese Haltung.

Bringen neuroatypische Profile wirklich Wert?

Ja, umfassend dokumentiert von McKinsey, Deloitte, SAP, Microsoft. Kreativität, Genauigkeit, Innovation, Lösung komplexer Probleme.

Was tun bei Spannungen im Team?

Ein spezifisches Modul: nicht warten, Vertraulichkeit respektieren, am Kollektiv arbeiten, Regeln klarstellen, Mediation als letztes Mittel.

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DYNSEO Google-Bewertungen
4,9 · 49 Bewertungen
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M
Marie L.
Familie eines älteren Menschen
Wunderbare App für meine Mutter mit Alzheimer. Die Spiele stimulieren sie wirklich und das Team ist sehr aufmerksam. Ein großes Dankeschön an das gesamte DYNSEO-Team!
S
Sophie R.
Logopädin
Ich verwende die DYNSEO-Spiele täglich in meiner Praxis mit meinen Patienten. Vielfältig, gut konzipiert und für alle Niveaus geeignet. Meine Patienten lieben sie und machen echte Fortschritte.
P
Patrick D.
Pflegeheimleiter
Wir haben unser gesamtes Team von DYNSEO in kognitiver Stimulation schulen lassen. Eine seriöse Qualiopi-zertifizierte Ausbildung, relevanter Inhalt, im Alltag anwendbar. Echter Mehrwert für unsere Bewohner.
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