Wie richtet man einen Bereich für kognitive und motorische Übungen sicher ein?
Gehen, während man einer Anweisung folgt, sich eine Reihe von Bewegungen merken oder das Gleichgewicht halten, während man auf eine Frage antwortet, beansprucht gleichzeitig das Gehirn und den Körper. Diese Aktivitäten können im Rahmen einer Rehabilitation, einer angepassten körperlichen Aktivität oder einer Unterstützung zur Erhaltung der Autonomie angeboten werden.
Die Schwierigkeit hängt jedoch nicht nur von der Übung ab. Ein überfüllter Raum, schwer lesbare Orientierungspunkte oder eine ungeeignete Oberfläche können die Bewegungen stören und die Aufmerksamkeit ablenken.
Warum Kognition und Bewegung kombinieren?
Im Alltag führen wir regelmäßig mehrere Aktionen gleichzeitig aus. Wir können gehen, während wir sprechen, einen Gegenstand tragen, während wir uns bewegen, oder unseren Kurs ändern, nachdem wir ein Hindernis bemerkt haben. Diese Situationen mobilisieren die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, die Raumwahrnehmung und die Koordination.
Die sogenannten „Doppelaufgaben“-Übungen reproduzieren diese Funktionsweise, indem sie eine kognitive Anweisung mit einer motorischen Aktion verbinden. Sie können verlangen, einem Kurs zu folgen, während man Objekte benennt, bestimmte Gesten in einer bestimmten Reihenfolge auszuführen oder auf visuelle Hinweise zu reagieren.
Ihre Schwierigkeit sollte sich schrittweise entsprechend den Fähigkeiten der Person entwickeln. Wenn sie in eine Rehabilitation integriert werden, müssen sie von einem Fachmann ausgewählt und angeleitet werden.
Wie organisiert man den Übungsbereich?
Die Fläche muss ausreichend frei sein, um die Bewegungen zu erleichtern und einem Begleiter zu ermöglichen, einzugreifen. Kabel, kleine Möbel und ungenutzte Zubehörteile dürfen nicht den Durchgang behindern.
Visuelle Orientierungspunkte können eine Richtung, eine Position oder die Schritte eines Kurses verdeutlichen. Sie sollten leicht zu identifizieren sein, ohne die Umgebung zu überladen. Bälle, Gummibänder, Pylonen oder Reifen können in der Nähe platziert werden, solange sie außerhalb des Verkehrsbereichs aufbewahrt werden, wenn sie nicht verwendet werden.
Welche Eigenschaften sollte der Boden haben?
Kognitive und motorische Übungen können Richtungswechsel, Gewichtstransfers oder Gleichgewichtsbewegungen umfassen. Der Boden sollte daher stabile Stütze bieten, ausreichende Haftung und eine gleichmäßige Oberfläche haben.
Ein zu weicher Belag kann bestimmte Gesten weniger präzise machen. Im Gegensatz dazu absorbiert eine sehr harte Oberfläche wenig Energie, die durch dynamische Bewegungen oder den möglichen Fall eines Zubehörs erzeugt wird. Daher sollte ein Kompromiss zwischen Festigkeit und Dämpfung gesucht werden.
Warum einen Gummibelag in Betracht ziehen?
Gummi ermöglicht die Schaffung eines widerstandsfähigen und rutschfesten Bodens, der gleichzeitig einen Teil der Aufprallkräfte dämpft. Er kann sowohl für Gleichgewichtsübungen als auch für dynamischere Aktivitäten geeignet sein.
SquareFLOOR entwickelt Sportbodenplatten, die es ermöglichen, eine Fläche zu gestalten, die für Bewegungen im Stehen oder am Boden geeignet ist. Ihr modulares Format erleichtert die Organisation des Raums, während die unterschiedlichen Dicken es ermöglichen, das Dämpfungsniveau an die Übungen und das verwendete Material anzupassen.
Eine Umgebung, die an jede Person angepasst werden muss
Ein richtig gestalteter Raum macht eine Übung nicht automatisch geeignet. Die Komplexität der Anweisungen, die Dauer der Sitzung und die Intensität der Bewegungen müssen immer die physischen und kognitiven Fähigkeiten der Person berücksichtigen.
Das Ziel bleibt, einen kohärenten Rahmen zu schaffen, in dem Bewegung, Aufmerksamkeit und Koordination schrittweise im Dienste der Mobilität und Autonomie trainiert werden können.
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