Logopädieübungen für zu Hause: die konkreten Arbeitsblätter zum Ausdrucken
Suchen Sie konkrete Logopädieübungen für zu Hause? Diese Seite bietet für jede große Gruppe von Störungen ein bereit zum Ausdrucken Arbeitsblatt (Button „🖨 Dieses Blatt drucken“), eine Liste von weiteren Übungen zum Ausprobieren, um Abwechslung zu schaffen, und die passende App, um die Arbeit je nach Alter der Person fortzusetzen.
Die Arbeitsblätter werden auf dem Tablet als Spiel fortgesetzt. Je nach Alter und Störung ändert sich die App: Hier sind die Versionen für Kinder, Erwachsene, Senioren und Kommunikation.

📋 Schneller Zugriff auf die 6 Arbeitsblätter zum Ausdrucken
Warum die Arbeit zu Hause den Unterschied macht
Eine Logopädiesitzung dauert im Durchschnitt dreißig Minuten, einmal pro Woche. Das ist wertvoll, aber allein nicht ausreichend: Die Rehabilitation basiert auf Wiederholung und Regelmäßigkeit, zwei Zutaten, die vor allem zu Hause zwischen den Terminen gepflegt werden. Forschungen in der kognitiven Neurowissenschaft bestätigen es: Es ist die Häufigkeit der Anforderungen, mehr als ihre Dauer, die die Gehirnplastizität auslöst und die erworbenen Fähigkeiten nachhaltig festigt.
Das familiäre Umfeld bietet auch ideale Bedingungen. Der Rahmen ist beruhigend, der Stress ist geringer, und die Angehörigen sind da, um zu ermutigen. Die zu Hause erarbeiteten Fähigkeiten übertragen sich dann natürlicher in den Alltag: Ein beim Kochen gelerntes Wort wird beim Abendessen wiederverwendet, eine während eines Spiels verstandene Anweisung wird am nächsten Tag wiederholt. Diese Generalisierung führt zu echtem Fortschritt.
Die goldene Regel ist einfach: Besser 10 bis 15 Minuten jeden Tag als eine Stunde einmal pro Woche. Wählen Sie einen festen Zeitpunkt (nach dem Snack, vor dem Schlafengehen), bewahren Sie eine spielerische Atmosphäre und würdigen Sie jeden kleinen Fortschritt. Bei Ablehnung oder Müdigkeit hört man auf: Die Motivation zählt mehr als die Leistung.
1. Artikulation und Gesichtsmotorik
Die präzise Artikulation der Laute erfordert eine feine Koordination der Lippen, der Zunge, der Wangen und des Gaumensegels. Bevor man an einem bestimmten Laut arbeitet, lockert und stärkt man diese Muskeln durch Übungen der „Gesichtsgymnastik“. Die Zunge ist besonders bei der Mehrheit der französischen Phoneme beteiligt: Man bewegt sie in alle Richtungen, lässt sie schnappen, zeigen, sich strecken.
Der Fortschritt geht vom Einfachen zum Komplexen: Zuerst weite und langsame Bewegungen, um sich jedes Muskels bewusst zu werden, dann immer schnellere und präzisere Abfolgen. Bei Kindern bevorzugt man sehr kurze Sitzungen (5 bis 10 Minuten), aber täglich, immer vor einem Spiegel, damit sie sehen, was sie tun.
Gesichtsgymnastik — bucco-faziale Praxien
📅 Meine Woche der Praxien
| Bewegung | M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Großes Lächeln | |||||||
| Marmeladenzunge | |||||||
| Ballonwangen | |||||||
| Klapperndes Pferd |
➕ Weitere Artikulationsübungen zum Ausprobieren
- Zungenbrecher: „Die Socken der Erzherzogin...“, „Ein Jäger, der jagen kann...“ — immer schneller.
- Trinken mit einem Strohhalm eine dickflüssige Flüssigkeit (Smoothie, Kompott): stärkt das Saugen und den Lippenverschluss.
- Das Grimassenspiel: die Zunge zur Nase, zum Kinn, zu jeder Wange strecken und dann vollständige Kreise machen.
- Silben rhythmisch wiederholen: „pa-pa-pa“, „ta-ka-ta-ka“, während man auf den Tisch klopft.
- Ein Tröte blasen (Luftrüssel): trainiert Atem und Lippenverschluss gleichzeitig.
- Geräuschvolle Küsse geben und dann abwechselnd breite Lächeln, wie ein „Fischlächeln“.
2. Atmung und Atemkontrolle
Die Atmung ist der Motor der Stimme und der Artikulation. Ein schlecht kontrollierter Atem schwächt die Stimmintensität, zerhackt die Sprache und ermüdet den Patienten. Es gibt drei Arten zu atmen — klavikular, thorakal und abdominal — und es ist die Bauchatmung, die des Neugeborenen, die wir wiederfinden wollen: Sie bietet die beste Kontrolle über den Luftstrom und die größte Reserve.
Die Arbeit erfolgt mit spielerischen Hilfsmitteln, die den Atem sichtbar machen: Seifenblasen erfordern eine kontinuierliche und gleichmäßige Ausatmung, die Flamme einer Kerze zeigt den kleinsten Ruck, eine Feder misst die Feinheit des Atems. Danach geht es weiter zu Übungen mit Stimme (gehaltene Vokale), dann zu kontinuierlicher Sprache (Reime, lautes Lesen mit markierten Atempausen). Ein guter objektiver Anhaltspunkt: die Dauer eines „Aaaa“, gehalten auf einer einzigen Ausatmung, täglich zu notieren.
Der Atemweg
⏱ Mein längstes „Aaaa“ (in Sekunden)
| Tag | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dauer (Sek.) |
🎯 Richtwerte: etwa 15 s mit 6 Jahren · 20 s mit 12 Jahren · 25 s im Erwachsenenalter.
➕ Andere Atemübungen zum Ausprobieren
- Der Tischfußball: eine Tischtennisball oder ein Papierkügelchen auf einem Parcours nur durch Pusten bewegen.
- Der Sturm im Glas: durch einen Strohhalm in ein Glas Wasser pusten, um Blasen zu machen... ohne zu spritzen.
- Der Luftballon: ihn mit einem einzigen Atemzug aufblasen und dann zählen, wie viele Atemzüge nötig sind.
- Die Pfeife oder das Kazoo: den Ton so lange wie möglich halten.
- Die Geburtstagskerze: gerade genug pusten, um die Flamme flackern zu lassen, ohne sie zu löschen, und sich dabei allmählich entfernen.
- Die Windmühlen und die Konfettistrohhalme: der Spaß garantiert die Regelmäßigkeit.
Auf dem Tablet integriert die COCO-App alle 15 Minuten eine sportliche Pause: eine gute Möglichkeit, die Atmung des Kindes zwischen zwei Spielen zu rhythmisieren und die Spannung zu lösen.
3. Wortschatz und Sprachbereicherung
Den Wortschatz zu bereichern bedeutet nicht, isolierte Wörter zu stapeln: es bedeutet, Netzwerke zu weben. Indem man Wörter nach semantischen Feldern gruppiert (das Meer, die Küche, die Berufe, die Emotionen...), nutzt man die Art und Weise, wie das Gehirn die Sprache natürlich organisiert. Ergebnis: Die Wörter werden besser gespeichert und kommen beim Sprechen leichter zurück.
Für Kinder ist das Ziel, den aktiven Wortschatz (die Wörter, die sie verwenden) ebenso wie den passiven (die, die sie verstehen) zu erweitern. Für Erwachsene in der Genesung nach einem Schlaganfall geht es oft darum, den Zugang zu Wörtern wieder zu öffnen, die scheinbar „blockiert“ auf der Zungenspitze sind. Definitions-, Rätsel-, Synonym- und Antonymspiele entwickeln gleichzeitig die Präzision, die mentale Flexibilität und den Reichtum des Ausdrucks. Alle diese Übungen funktionieren mündlich wie schriftlich, am Tisch, im Auto oder im Wartezimmer.
Die Wortfelder
🔁 Das Ratespiel
➕ Andere Wortschatzübungen zum Ausprobieren
- Das „weder ja noch nein“: auf Fragen antworten, ohne jemals ja oder nein zu sagen, um Umgehungen zu finden.
- Das Markthändlerspiel: „Ich gehe auf den Markt und kaufe…“, jeder wiederholt die Liste und fügt ein Wort hinzu.
- Synonyme & Gegenteile: „Finde ein anderes Wort für zufrieden / das Gegenteil von schnell“.
- Die Wortfamilien: ausgehend von „Erde“ → Gelände, Terrasse, landen, unterirdisch…
- Das geheimnisvolle Wort: ein Wort erraten lassen, indem man drei immer genauere Hinweise gibt.
- Der Eindringling: in „Apfel, Birne, Karotte, Kirsche“, welches passt nicht und warum?
4. Verständnis und mündlicher Ausdruck
Eine Nachricht zu verstehen und dann mit eigenen Worten wiederzugeben, erfordert eine Kette von Prozessen: die Laute zu entschlüsseln, den Sinn der Wörter zu erfassen, den Satz zu analysieren und eine globale Darstellung zu konstruieren. Bei Kindern entwickelt man das Verständnis durch immer längere und komplexere Anweisungen; bei hirngeschädigten Erwachsenen trainiert man jedes Glied dieser Kette neu.
Beim Ausdruck gilt die Regel, zum Sprechen zu bringen: Man bevorzugt offene Anfänge („erzähl mir…“, „erkläre mir, wie…“) gegenüber geschlossenen Fragen, die nur ein Ja oder Nein erfordern. Die Erzählung anhand von Bildsequenzen ist besonders reichhaltig: Sie arbeitet die logische Reihenfolge der Ereignisse, die Struktur der Erzählung (Situation, auslösendes Element, Lösung) und die Konnektoren „zuerst, dann, anschließend, schließlich“, die dem Diskurs Kohärenz verleihen.
Ich lese, ich verstehe, ich erzähle
Am Samstagmorgen begleitet Paul seine Großmutter auf den Markt. Es ist schönes Wetter und die Stände sind voller bunter Früchte. Großmutter kauft zuerst schön rote Tomaten, dann eine große Melone, die sie Paul riechen lässt. Am Stand des Käsehändlers wählt Paul ein Stück Comté, seinen Lieblingskäse. Bevor sie nach Hause gehen, halten sie beim Blumenhändler an: Großmutter schenkt Paul einen Strauß Sonnenblumen für seine Mama. Auf dem Heimweg ist der Korb so schwer, dass Paul ihn mit beiden Händen trägt.
🗣️ Erzähle die Geschichte mit: zuerst… dann… anschließend… schließlich…
➕ Weitere Verständnisübungen zum Ausprobieren
- Die Kettenanweisungen: „Klatsche in die Hände, geh zur Tür, dann schalte das Licht ein“ — man fügt bei jedem Erfolg einen Schritt hinzu.
- „Simon sagt“: die Anweisung nur ausführen, wenn die Formel gesagt wird — genaues Zuhören und Hemmung.
- Die Bildsequenzen: 3 oder 4 Bilder in die richtige Reihenfolge bringen und die Geschichte erzählen.
- Eine Zeichentrickserie zusammenfassen oder eine Episode, die man gerade gesehen hat, in drei Sätzen.
- „Wer bin ich?“: eine Figur oder ein Tier anhand ihrer Beschreibung erraten.
- Die logischen Rätsel: „Ich bin gelb, man schält mich und der Affe liebt mich. Wer bin ich?“
5. Lesen: Laute, Silben und Reime
Das Lesen basiert auf zwei komplementären Wegen: dem phonologischen Weg, der die Laute zusammensetzt, um ein neues Wort zu entziffern, und dem lexikalischen Weg, der bekannte Wörter auf einen Blick erkennt. Eine gute Rehabilitation entwickelt beide auf ausgewogene Weise. Im Vorfeld spielt alles auf der phonologischen Bewusstheit: die Fähigkeit, die Laute der Sprache wahrzunehmen und zu manipulieren.
Man beginnt immer mündlich, noch bevor man die Buchstaben zeigt: ein Wort in Silben zerlegen, indem man in die Hände klatscht, Reime erkennen, den sich wiederholenden Klang finden. Diese Spiele, die man im Auto oder in einer Warteschlange spielen kann, bereiten direkt auf das Lesenlernen vor. Dann folgt das Dekodieren (einen Klang einem Buchstaben zuordnen), gefolgt von der Flüssigkeit, die man durch wiederholtes Lesen desselben Textes als Herausforderung verbessert (« schlage deine Zeit », « mache weniger Fehler als gestern »).
Silben & Reime
👏 Zähle die Silben (ein Klatschen pro Silbe)
🔗 Umkreise das Wort, das sich mit dem linken Wort reimt
| Wort | Wahl 1 | Wahl 2 | Wahl 3 |
|---|---|---|---|
| CHAT | POMME | RAT | LIVRE |
| LUNE | SOLEIL | PRUNE | NUAGE |
| BATEAU | CHÂTEAU | VOITURE | BRANCHE |
| LAPIN | CAROTTE | SAPIN | POULE |
➕ Weitere Leseübungen zum Ausprobieren
- Das Klang-Lotto: jedes Bild mit der Karte verbinden, die mit demselben Klang beginnt.
- Die Silben-Dominos: „MA“ + „SON“ verbinden, um ein Wort zu rekonstruieren.
- Die Buchstabenjagd: alle Buchstaben „a“ in einem Text so schnell wie möglich umkreisen.
- Die Wortsuchrätsel altersgerecht, um die visuelle Worterkennung zu stärken.
- Das wiederholte, zeitgesteuerte Lesen: denselben kleinen Text 3 Mal lesen und die Zeit verbessern.
- Das Vorleseangebot: der Elternteil liest laut vor, um das Vergnügen der Erzählung zu bewahren, auch bei Schwierigkeiten.
6. Schreiben und grafische Bewegung
Schreiben mobilisiert gleichzeitig den Körper (die Feinmotorik der Hand), das Gehirn (das Gedächtnis der Rechtschreibung) und die Sprache. Daher bereiten wir immer die Hand vor dem Buchstaben vor: Pinzettenspiele, Manipulation kleiner Objekte, Fingerübungen. Dann zeichnen wir die großen Grundformen — Schleifen, Brücken, Wellen — zunächst in sehr großem Format (Tafel, A3-Blatt), bevor wir sie schrittweise auf das Heft reduzieren.
Für die Rechtschreibung ist die multisensorische Methode „sehen – sagen – schreiben“ äußerst effektiv: man schaut das Wort an, buchstabiert es laut, versteckt es, schreibt es aus dem Gedächtnis und überprüft es dann Buchstabe für Buchstabe. Sie aktiviert mehrere Kanäle gleichzeitig und verankert die Form des Wortes dauerhaft. Kreative Diktate, bei denen das Kind seine eigene Geschichte diktiert, verwandeln schließlich eine oft gefürchtete Übung in einen Moment des Vergnügens.
Ich bereite meine Hand zum Schreiben vor
✏️ Die Schleifen
✏️ Die Brücken
✏️ Die Wellen
👀 Sehen – sagen – schreiben
MAISON → BATEAU →
➕ Andere Schreibübungen zum Ausprobieren
- In den Sand oder Grieß schreiben: die Buchstaben mit dem Finger nachzeichnen, ohne Stress wegen eines „Fehlers“.
- Buchstaben aus Knetmasse: die Form der Buchstaben herstellen, um sie besser zu merken.
- Die Schatzpinzette: Perlen oder Pompons mit einer Pinzette greifen, um die Finger zu kräftigen.
- Das stumme Diktat: den Namen von Bildern unter jede Zeichnung schreiben.
- Das aktive Kopieren: ein Wort lesen, es verstecken, schreiben — anstatt Buchstabe für Buchstabe zu kopieren.
- Die rauen Buchstaben (Schleifpapier): den Verlauf mit dem Finger nachfahren, die Augen geschlossen.
Die Übungen in den Alltag integrieren
Die effektivsten Übungen sind oft diejenigen, die man nicht bemerkt, weil sie in den Alltag integriert sind. Dieser „ökologische“ Ansatz vermeidet das Gefühl zusätzlicher Pflichten und fördert den natürlichen Transfer des Gelernten. Einige Schlüsselmomente, die man nutzen kann:
- Die Mahlzeiten: die Lebensmittel beschreiben (Farbe, Geschmack, Textur), den Tag erzählen, die Gesprächsreihenfolge einhalten.
- Die Autofahrten: Reime, Rätsel, Wortspiele, „weder ja noch nein“ — ohne Hilfsmittel, das Ohr arbeitet alleine.
- Das Zubettgehen: die Geschichte des Tages in der richtigen Reihenfolge erzählen oder eine Fortsetzung zu einem Märchen erfinden.
- Die Hausarbeiten: die Einkäufe nach Kategorien sortieren, ein Rezept Schritt für Schritt befolgen, jede Handlung benennen.
- Die Ausflüge: der Markt, der Zoo, das Museum werden zu Fundgruben für neuen Wortschatz, der später wiederverwendet werden kann.
Kleine sprachliche Rituale einführen (das morgendliche Wetter in präzisem Vokabular, das Wochenende im Futur erzählen) verankert diese Gewohnheiten mühelos und sorgt für kontinuierlichen Fortschritt.
Die Rolle der Angehörigen und die Zusammenarbeit mit dem Logopäden
Zuhause wird der Elternteil oder Betreuer zu einem echten Co-Therapeuten. Seine Haltung ist genauso wichtig wie die Übung selbst: die Anstrengungen wertschätzen, Fehler positiv umformulieren, anstatt sie schroff zu korrigieren, und realistische Erwartungen an den individuellen Rhythmus anpassen. Der spielerische Aspekt sollte immer Vorrang vor der Leistung haben: Ein Kind, das Spaß hat, kommt zurück, ein Kind, das scheitert, wird entmutigt.
Damit diese Arbeit Früchte trägt, ist die Kohärenz mit dem Logopäden entscheidend. Führen Sie ein kleines Tagebuch über die durchgeführten Aktivitäten, Erfolge und Blockaden: Es erleichtert den Austausch während der Sitzungen und ermöglicht die Anpassung des Programms. Ein Kommunikationsheft oder ein Sitzungsprotokoll strukturiert diese Kommunikation sinnvoll. Und bevor Sie beginnen, hilft ein kostenloser Online-Kognitionstest (Gedächtnis, exekutive Funktionen, Kommunikationsprofil) dabei, die vorrangigen Arbeitsbereiche zu identifizieren.
Jede Übung mit der richtigen Anwendung verlängern
Jedes Blatt gibt es auch als Spiel, mit einem Schwierigkeitsgrad, der sich an den Patienten anpasst und den Fortschritt verfolgt. Je nach Alter und Bedarf ändert sich die Anwendung:

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Wie lädt man ein Blatt im PDF-Format herunter?
Klicken Sie oben auf jedem Blatt auf „🖨 Dieses Blatt drucken“ und wählen Sie „Als PDF speichern“ als Drucker. Das Blatt ist in wenigen Sekunden auf Ihrem Computer, ohne Registrierung oder Angabe einer E-Mail.
Wie viel Zeit pro Tag sollte man den Übungen widmen?
10-15 Minuten für 3-6-Jährige, 15-20 Minuten für 6-12-Jährige, 20-30 Minuten für Jugendliche und Erwachsene. Die tägliche Regelmäßigkeit ist immer wichtiger als die Dauer: besser wenig, aber jeden Tag.
Ersetzen diese Übungen eine logopädische Betreuung?
Nein, niemals. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zwischen den Sitzungen oder eine Unterstützung für Familien, die auf einen Termin warten. Die Bewertung und Diagnose durch einen Logopäden bleibt unerlässlich.
Wie erkennt man, ob eine Übung zu einfach oder zu schwierig ist?
Zielen Sie auf eine Erfolgsquote zwischen 70 und 85 %. Darüber hinaus bringt die Übung keinen Fortschritt mehr; unter 50 % entmutigt sie. Passen Sie die Schwierigkeit an oder wechseln Sie das Material entsprechend.
Sind diese Übungen nach einem Schlaganfall geeignet?
Ja. Die Gehirnplastizität ermöglicht eine signifikante Erholung, und die tägliche Stimulation trägt stark dazu bei. Passen Sie das Niveau (kurze Sequenzen, Regelmäßigkeit) an die Fähigkeiten des Patienten an und bevorzugen Sie die Telepflege mit JOE für eine Fernbetreuung.
Was tun, wenn die Person sich weigert, die Übungen zu machen?
Niemals zwingen: Die Ablehnung hat immer eine Ursache (Müdigkeit, Langeweile, Angst vor dem Scheitern). Ändern Sie die Tageszeit, variieren Sie die Materialien oder machen Sie die Übung zu zweit. Manchmal reicht es, die Aktivität in ein Spiel zu verwandeln, um die Situation zu lösen.
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